Nach Melbourne-Aus: Maria Scharapowa lässt Zukunft offen

„Ich habe keine Kristallkugel“: Sharapova vor ungewisser Zukunft

Melbourne (SID) – Die ehemalige Weltranglistenerste Maria Sharapova hat womöglich das letzte Mal an den Australian Open teilgenommen. „Ich weiß nicht, ich weiß nicht“, antwortete die Russin nach ihrem 3:6, 4:6 in der ersten Runde gegen Donna Vekic (Kroatien) mit trauriger Miene auf die Frage, ob sie im kommenden Jahr noch einmal nach Melbourne zurückkehren werde.

Sharapova, im Vorjahr noch Achtelfinalistin beim ersten Grand Slam des Jahres, war nach vielen Verletzungsproblemen diesmal nur mit einer Wildcard ins Hauptfeld gerutscht. „Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich es hierher geschafft habe“, sagte die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin, „es ist schwierig zu sagen, was in zwölf Monaten sein wird.“

Sharapova will 2020 noch weitere Turniere spielen

Sharapova (32) hatte den letzten ihrer fünf Titel bei den vier großen Turnieren 2014 bei den French Open in Roland Garros gewonnen. Sie plane in diesem Jahr weitere Turniere (unter anderem beim Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart) zu spielen, betonte aber: „Ich habe keine Kristallkugel um vorherzusagen, ob ich das kann oder werde. Wollen würde ich auf jeden Fall.“