Petra Kvitova

Kvitova hat Wimbledon-Absage schwer getroffen: „War ziemlich fertig“

Prag (SID) – Die zweimalige Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova hat die Absage des prestigeträchtigsten Tennisturniers der Welt an der Church Road hart getroffen. „Ich will nicht sagen, dass ich geweint habe, als ich es davon erfahren habe, aber ich war an diesem Tag ziemlich fertig. Ich denke, der Grund dafür ist klar“, sagte die 30-jährige Tschechin gegenüber AFP: „Von allen Turnieren, die abgesagt wurden, war die Nachricht über Wimbledon die erschütterndste für mich.“

Die Weltranglistenzwölfte, die 2011 und 2014 in Wimbledon triumphierte, spielt von Dienstag bis Donnerstag bei einem Turnier des tschechischen Tennisverbandes (CTS). Auch Karolina Muchova und Barbora Strycova sind mit von der Partie. Bei der Veranstaltung gelten strikte Hygieneregeln. Niemand darf den Spielern ihr Handtuch reichen und sie müssen bei Pressekonferenzen Gesichtsmasken tragen. Die Balljungen und Ballmädchen tragen Handschuhe. Außerdem teilen die Spieler und Spielerinnen teilen sich jeweils einen Satz Bälle.

Bis zur Fortsetzung der WTA-Tour frühestens am 20. Juli steht der internationale Tennissport aufgrund der Corona-Pandemie still. Die für diesen Sommer geplante 134. Ausgabe der All England Championships war am 1. April abgesagt worden. Eine Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr schlossen die Veranstalter aus. Erst 2021 vom 28. Juni bis 11. Juli wird der einzige Rasen-Slam wieder stattfinden. Der Klassiker in London wurde bislang kriegsbedingt in den Jahren 1915 bis 1918 sowie 1940 bis 1945 abgesagt.

Anders als Wimbledon sollen die French Open noch 2020 stattfinden. Der Termin ist derzeit vom 20. September bis 4. Oktober angedacht.