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Linz: Kerber löst Ticket für WTA-Finale

Linz (SID) – Angelique Kerber aus Kiel hat zum zweiten Mal in Folge das Ticket für das WTA-Finale der acht Jahresbesten gelöst. Die topgesetzte 25-Jährige zog beim WTA-Turnier in Linz im Schnelldurchgang mit einem 6:3, 6:0 gegen die österreicherische Wildcardspielerin Patricia Mayr-Achleitner ins Halbfinale ein und kann damit nicht mehr vom achten WM-Qualifikationsrang verdrängt werden. Nach 54 Minuten verwandelte Kerber ihren ersten Matchball zum Erfolg.

„Ich bin so begeistert, dass ich wieder nach Istanbul zurückkehren kann. Die Fans sind großartig. Ich freue mich auf die Spiele gegen die weltbesten Spielerinnen“, erklärte Kerber. Ihr Sieg löste auch bei fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner Euphorie aus. „yessss!!! Super souverän klargestellt, wer als achte Spielerin nach Istanbul darf! Mega!!!“, twitterte Rittner. Auch WTA-Chefin Stacey Allaster gratulierte der Deutschen zur Teilnahme: „Sie ist eine großartige Ergänzung für das diesjährige Feld.“

In Istanbul hat Angelique Kerber noch etwas gutzumachen. Im vergangenen Jahr hatte die aktuelle deutsche Nummer eins erstmals das Finale der WTA-Tour erreicht. Dort war sie dann allerdings sang- und klanglos mit drei Niederlagen in drei Gruppenspielen ausgeschieden.

In Linz profitierte Kerber zudem vom überraschenden Ausscheiden der US-Amerikanerin Sloane Stephens. Die Australian-Open-Halbfinalistin büßte ihre theoretischen Chancen am Freitag durch eine Viertelfinal-Niederlage gegen die Schweizerin Stefanie Vögele ein.

Durch die Teilnahme von Angelique Kerber hat das Feld für Istanbul nun folgendes Aussehen: Serena Williams (USA), Wictoria Asarenka (Weißrussland), Agnieszka Radwanska (Polen), Li Na (China), Petra Kvitova (Tschechien), Sara Errani (Italien), Jelena Jankovic (Serbien) und Kerber. Die Russin Maria Scharapowa, die bereits als Starterin festgestanden hatte, musste ihre Teilnahme wegen Schulterproblemen absagen. Dadurch genügte Kerber im Istanbul-Ranking bereits der neunte Platz.

Um die Position der möglichen Ersatzspielerin dürften sich in der kommenden Woche bei den Turnieren in Moskau und Luxemburg-Stadt Caroline Wozniacki (Dänemark), Stephens und Roberta Vinci (Italien) streiten. Titelverteidigerin ist die dreimalige Gewinnerin Serena Williams (2001, 2009, 2012). Vom Rest des Feldes konnte bislang nur Petra Kvitova (2011) einmal triumphieren.

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