Mike Bryan

Schussgeste: Mike Bryan muss 10.000 Dollar zahlen

Mike Bryan zielte bei den US Open mit seinem Schläger auf Schieds- und Linienrichter und muss dafür 10.000 US-Dollar Strafe zahlen.

Nachdem Daniil Medvedev für sein Verhalten bei seinem Drittrundensieg bei den US Open (Mittelfingergeste und rüdes Verhalten gegenüber des Ballpersonals) 9.000 US-Dollar Strafe zahlen musste, wurde nun der nächste Spieler zu einer empfindlichen Geldstrafe verdonnert. Doppelstar Mike Bryan muss 10.000 US-Dollar blechen, nachdem er eine Schussgeste gegenüber Schieds- und Linienrichter machte.

Die Bryan-Brüder nahmen in ihrem Zweitrundenmatch gegen Roberto Carballes Baena und Federico Delbonis die Hawk-Eye-Challenge, nachdem ein Lob gut gegeben wurde. Nachdem das Hawk-Eye zeigte, dass der Ball im Aus war, drehte Mike Bryan seinen Schläger um und zielte mit einer Schussgeste auf Linienrichter und Schiedsrichterin Mariana Alves, die ihm daraufhin eine Verwarnung wegen unsportlichen Verhaltens gab.

Mike Bryan: „Die Geste war scherzhaft gemeint”

„Was habe ich getan? Sagt mir schnell, was ich getan habe“, fragte Bryan die Schiedsrichterin. Alves entgegnete: „Du hast eine Geste gemacht. Ich denke, das war nicht angebracht.“ Die Szene hatte schließlich ein Nachspiel für Bryan. „Die Geste rechtfertigt diesen Betrag“, sagte Brendan McIntyre, Sprecher des US-amerikanischen Tennisverbandes.

Der 41-Jährige räumte später gegenüber der New York Times sein Fehlverhalten ein. „Ich bitte um Entschuldigung für jede Beleidigung, die ich verursacht habe. Wir haben den Punkt gewonnen. Die Geste war scherzhaft gemeint. Aber angesichts der kürzlichen Ereignisse und des politischen Klimas verstehe ich, wie meine Geste als unsensibel gesehen werden kann. Ich verspreche, dass ich so etwas nicht mehr tun werde.“