Barbara Rittner (l.) und Angelique Kerber

Rittner über goldene Generation: „Das wird so schnell nicht wieder kommen“

Bundestrainerin Barbara Rittner befürchtet nach dem Ende der goldenen Ära um Stars wie Angelique Kerber oder Julia Görges eine Zeit ohne große Erfolge.

„Das ist eine tolle Generation, die wir so schnell nicht wieder bekommen werden“, sagte Rittner, die auch das Verletzungspech der jüngeren Spielerinnen als Grund für die fehlende Zuversicht nannte, der Frankfurter Rundschau.

Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Kerber und Görges, die bei der WTA Elite Trophy in China um den Sieg kämpft, sind beide 30 Jahre alt. Petkovic ist sogar noch ein Jahr älter, die frühere Wimbledonfinalistin Lisicki nur ein Jahr jünger.

Die Erfolge des Quartetts müsse man sich „auf der Zunge zergehen lassen“, sagte Rittner: „Das wird so schnell nicht wieder kommen.“ Petkovic und Lisicki, die auch durch Verletzungen zurückgeworfen worden waren, hätten laut Rittner danach „besser und zielstrebiger“ gearbeitet als die nun junge Generation. (SID)


  1. rudolf

    B. Rittner sagt „Die goldene Generation kommt so schnell bei den deutschen Damen nicht wieder“ Das bedeutet –die deutsch-spielende Damen sind auf internationaler Ebene blad nicht mehr wettwerbsfähig? –die DTB-Landes und Leistungszentren entsprechen nicht dem internationalen Standard? — die Damen trainieren nicht proffessionell? — die Trainer im den Leistungszentren können keinen Nachwuchs mit Perspektive finden?
    OKAY, aufhören mit dem Zeigefingerheben und dem Jammern. Das ist im Tennisprofizirkus auch nicht so einfach, sich unter die Top 100 der Welt zu spielen. Das braucht Geduld und vorallem Geld, die den Anlauf zum Voll-Profi finanzieren.
    DER ÜBERGANG VON DER JUNIORTOUR IN DIE PROFITOUR IST DAS ERWACHEN IN DER ARBEITSWELT !
    Das ist für viele gute Amateure ohne vertrauensvolle Unterstützung im Umfeld auch kaum machbar in die Profilaufbahn einzuschlagen. Kaum einer kann davon so richtig leben, oder wenn auch nur eine kurze Zeit von 2-4 Jahren, dann ist der Alltag auch nach Verletzungen ganz harte Arbeit um sich in der Rangliste unter die Top 50 zu spielen. Siehe auch die aktuellen Beispiele von Annika Beck oder Carina Witthöfft. Talent, Talent, Talent und ganz viel harte Arbeit das mach den Erfolg aus. Es sollte schon dem Nachwuchs auch die Zeit geben werden sich zu entwickeln und nicht schon mit 18 zum Profi erklärt zu werden, nur weil die Kadermädels von den Verbänden mit dauerenden Wildcards und Bevorzugung in den nationalen Turnieren, sich nicht behaupten müssen. Ich glaube das man Talente erher unter den Nonkonformisten, Einzelgängern und Rebellen findet, als anders wo. Lasst die jungen Sportler sich finden und ihren eigenen Weg gehen, auch wenn es Frau Rittner nicht gefällt.


Schreibe einen neuen Kommentar