2020 Australian Open: Previews

Nach Australian Open-Aus: Klare Worte von Serena-Coach Mouratoglou

Knapp zwei Wochen ist es her, seit Serena Williams bei den Australian Open in Runde drei gegen die Chinesin Wang überraschend früh verlor. Nun muss sie sich mit klaren Worten ihres Coachs Patrick Mouratoglou auseinandersetzen.

Der Franzose fand Tage nach der Niederlage deutliche Worte gegenüber BBC Sport. „Wir müssen den Fakt akzeptieren, dass es so nicht funktioniert“, sagte der 49-Jährige, der neben Williams auch Stefanos Tsitsipas betreut. Mit diesen Worten spricht er den erneut gescheiterten Versuch der US-Amerikanerin an, den 24. Titel bei einem Grand Slam-Turnier zu gewinnen.

Williams bei Grand Slam-Turnieren seit Comeback erfolglos

Die Chancen für die ehemalige Weltranglistenerste auf einen erneuten Major-Titel waren schon im Jahr 2019 da: bei den US Open und in Wimbledon stand sie im Finale – und verlor dort jeweils in zwei Sätzen.

Im Jahr zuvor kehrte Williams auf die Tour zurück, nachdem sie 2017 ihre Tochter Alexis Olympia zur Welt brachte. Bei den Australian Open, die die  Amerikanerin 2017 – im schwangeren Zustand – noch gewinnen konnte, ging der Plan erneut nicht auf. „Wir haben nicht erwartet, so früh zu verlieren“, gestand Langzeitcoach Mouratoglou nach der Niederlage gegen die an siebenundzwanzig gesetzte Chinesin. „Wir müssen der Realität ins Auge blicken.“

Aufgeben ist noch keine Option für Williams

Der Franzose fordert nun neue Herangehensweisen von der 38-Jährigen, damit diese in naher Zukunft ihr Ziel, mit Margaret Court (24 GS-Titel) gleichzuziehen, noch erreichen kann. Denn aufgeben möchte die US-Amerikanerin noch nicht. „Ihr Level ist hoch genug“, bekräftigte auch Mouratoglou.

Nun sei es die Aufgabe herauszufinden, warum sein Schützling es momentan dennoch nicht schafft, den ersehnten 24. Major-Titel nach Hause zu holen.