Nicht immer einer Meinung: Becker und Zverev

Nicht immer einer Meinung: Becker und ZverevBild: AFP /SID/PATRICK HAMILTON

Zverev weist Becker-Kritik zurück

Hamburg (SID) – Alexander Zverev hat Kritik von Boris Becker an seiner Lernfähigkeit und Spielweise zurückgewiesen. „Ich weiß, woran ich arbeiten muss, um Grand Slams zu gewinnen, und das tue ich“, sagte Deutschlands bester Tennisspieler der Bild-Zeitung.

Der dreimalige Wimbledonsieger Becker hatte im Eurosport-Podcast „Das Gelbe vom Ball“ moniert, der Hamburger bleibe in kritischen Phasen zu passiv und hoffe nur auf Fehler des Gegners. „Und das ist eben das Nervige, dass sich das von Grand Slam zu Grand Slam wiederholt.“

Zverev wartet noch auf seinen ersten Endspielsieg bei einem Major-Turnier. In der kommenden Woche reist der 24-Jährige nach Tokio, um am olympischen Tennisturnier teilzunehmen.


  1. Markus Luebker

    Damit weist er die Kritik nicht zurück, sondern er stimmt ja eher zu… allerdings ist das passive nur ein Baustein – einen anderen hat Michael Stich benannt und der ist viel entscheidender – AZ ist zu unkonzentriert und sorglos, wenn er führt – zu oft hat er Sätze verloren, nachdem er ein Break in Führung war – und diese Sätze kosten Ihn dann den Sieg – auch die Betrachtung bei den U.S. Open…. „Ihm“ fehlten nur zwei Punkte ist zwar korrekt, allerdings bei Aufschlag Thiem – viel wichtiger ist: In Satz drei Break vor – nicht nach Hause gespielt, in Satz 5 zum Match aufgeschlagen (!!!) nicht nach Hause gespielt. Es fehlt die Konzentration und die Konsequenz – hoffen wir das es bei Olympia besser wird…., wenn man die Matches aufzählt wo AZ trotz „Break vor“ den Satz noch verliert, oder die Matches wo er zum Match serviert hat (U.S.Open, HH 2019 im HF, München 2021 VF….etc.) – die Bilanz Sieg/Niederlage wäre eine andere und AZ der einzig echte Konkurrent von Nole – seit Jahren…


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