Mutua Madrid Open – Day Nine

Rückhand-Training: Beidhänder vs. Einhänder

Spieler mit einhändiger Rückhand gelten zunehmend als Exoten auf der Tour. Immer mehr Profis und auch Nachwuchsspieler praktizieren die beidhändige Rückhand. Unser Experte Richard Schönborn erklärt Vor- und Nachteile beider Varianten und zeigt Übungen für das Rückhand-Training.



1) Reichweite

Als einer der wichtigsten Vorteile der Einhänder gegenüber Beidhändern galt lange Zeit die größere Reichweite. „Dieses Argument sticht inzwischen nicht mehr“, sagt unser Experte Richard Schönborn. Seine Erklärung: Die Athletik der Profis hat sich in den vergangenen Jahren so stark verbessert, dass Beweglichkeit und Schnelligkeit heute wichtiger sind als die Reichweite. Die heutigen Spitzenspieler sind so schnell auf den Beinen, dass sie auch als Beidhänder Bälle erreichen, die unerreichbar erscheinen. Novak Djokovic und Rafael Nadal sind die perfekten Beispiele dafür. Vor allem ist eines entscheidend: Die Profis beherrschen heutzutage alle einen perfekten Slice, mit dem sie in der Lage sind, sich aus brenzligen Situationen zu befreien. In früheren Generationen, in denen das Spiel noch nicht so athletisch war wie heute und deutlich mehr Einhänder auf der Tour vertreten waren, hatten vor allem die Beidhänder häufig Schwächen beim Rückhandslice.

Rückhand-Training

Artistisch: Novak Djokovic gräbt aus jeder Ecke des Platzes Bälle aus – trotz beidhändiger Rückhand.

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