US Open

NEW YORK, NY - SEPTEMBER 02:  Fans watch from Arthur Ashe Stadium as Serena Williams of the United States plays against Kiki Bertens of the Netherlands during their Women's Singles Second Round match on Day Three of the 2015 US Open at the USTA Billie Jean King National Tennis Center on September 2, 2015 in the Flushing neighborhood of the Queens borough of New York City.  (Photo by Streeter Lecka/Getty Images)Die US Open sind das vierte und letzte Grand Slam-Turnier eines Jahres. Ausgespielt werden sie Ende August für zwei Wochen in Flushing Meadows, im New Yorker Stadtteil Queens. Das Turnier wurde für Herren erstmals 1881 ausgetragen, 1887 kam der Damenwettbewerb hinzu. Die ersten Ausgaben fanden im Newport Casino in Newport, Rhode Island statt. Bis einschließlich 1974 wurden die US Open auf Rasen ausgetragen, ehe man für drei Jahre auf Sandplätze wechselte. Seit 1978 spielt man in Flushing Meadows auf Hardcourt. 1997 wurde dort das Arthur Ashe Stadium erbaut. Die nach dem früheren amerikanischen Profi Arthur Ashe benannte Arena ist mit 22.547 Sitzplätzen die größte Tennisanlage der Welt. Besonderen Flair versprüht das Turnier durch die Nightsessions.

 

 

Wenn es Nacht wird in New York und die Flutlichter beginnen zu leuchten, herrscht eine einmalige Atmosphäre auf den Rängen des Centre Courts. Kürzlich wurde das Arthur Ashe Stadium mit einem Dach ausgestattet. Die Bauarbeiten wurden 2016 abgeschlossen. Rekordchampions bei den Damen sind Chris Evert und Serena Williams. Beide triumphierten sechs Mal. Mit fünf Titeln in der Open Era teilen sich Jimmy Connors, Pete Sampras und Roger Federer die Bestmarke bei den Herren. Connors gelang es als Einzigem, auf drei verschiedenen Belägen zu gewinnen. Die Deutschen Sieger heißen Boris Becker und Steffi Graf. Becker gewann 1989 und Graf prägte die US Open mit fünf Siegen und drei weiteren Finalteilnahmen zwischen Ende der Achtziger und Mitte der Neunziger Jahre. Die Sieger erhalten neben dem Millionen-Preisgeld jeweils 2.000 Punkte für die Weltrangliste.