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Strahlende Sieger: Diesmal setzte sich Zürich am t2b Cup im alljährlichen Kräftemessen der Standorte durch.Bild: Peter McCarthy

Die Erfolgsstory von tennis2business – Sportive Netzwerker

Das Tennis-Business-Netzwerks t2B hat sich in der Schweiz einen Namen gemacht. smash nahm am Saisonauftakt am Zürichsee teil und war beeindruckt.

Text: Simon Graf
Erschienen in der smash 2/2026

Beim One-Point-Slam beginnen an diesem Samstag im Sportzentrum Horgen die Arme zu zittern. Für die Siegerin oder den Sieger gibt es am tennis2business Cup zwei Tickets für die Swiss Indoors zu gewinnen. Und jeder Fehler ist in diesem neuen Format, das am Australian Open Bekanntheit erlangte, einer zu viel. Auch einen verschlagenen Aufschlag kann man sich nicht leisten, denn der zweite Service entfällt.

Nach 20 Minuten Nervenkitzel steht der strahlende Sieger fest. Die Ausgeschiedenen können sich damit trösten, dass es in Melbourne auch Jannik Sinner und Carlos Alcaraz nicht besser erging. Damals kassierte Hobbyspieler Jordan Smith die Million australische Dollar Preisgeld.

Mike Winiger, der Mitgründer von tennis2business, hat das neue Format beim internationalen t2b Cup als zusätzlichen Nervenkitzel eingeführt. Einmal im Jahr treffen die Teams aller Standorte aufeinander. Diesmal messen sich in Horgen die Teams der Sektionen Bern, Basel, Luzern, Zürich und Team World. Ergänzt wird das Feld durch eine internationale Auswahl mit Sponsoren und geladenen Gästen wie der smash-Crew mit Stefan Taft (Sales Manager) und Journalist Simon Graf.

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Im Einzel und Doppel, bei Challenge the Pro, am One-Point-Slam und der Be-Brave-Eisbad-Challenge sammelten die Teams Punkte.Bild: Peter McCarthy

Von zwölf bis 18 Uhr wird auf sieben Courts im Akkord Tennis gespielt – in freundschaftlicher Atmosphäre im Einzel und Doppel. Als zusätzliches Highlight dürfen sich die Teilnehmer mit Profi Jakub Paul und dem 17-jährigen Luzerner Talent Brian Kriesi messen (Challenge the Pro). Paul begeisterte am United Cup im Doppel an der Seite von Belinda Bencic und ist auch am Abend beim Essen in der Zürcher Seerose dabei.

Der Bündner erlebt in Horgen eine Premiere: Erstmals wagt er sich ins Eisbad, das die Berner Jungunternehmer von «Be Brave» vor der Halle aufgestellt haben. Auch mit Eisbaden werden Punkte gesammelt. Am Ende eines intensiven Tennistages triumphiert der t2b-Standort Zürich. «Es ist schön zu erleben, wie diese Tennisfamilie entstanden ist», sagt der 38-jährige Winiger, der tennis2business vor fünf Jahren mit dem früheren Profispieler Martin Vacek ins Leben rief.

Bei tennis2business kommen Geschäftsleute aus unterschiedlichen Branchen zusammen. Allen gemein ist die Liebe zum gelben Ball. Das Netzwerk habe bereits viele Geschäfte ermöglicht, sagt Winiger. Einmal im Jahr wird ein gemeinsamer Ausflug an ein grosses Turnier unternommen, etwa an die ATP Finals in Turin, zum Pariser Masters oder wie in diesem Jahr an die Swiss Indoors. Wie sehr Tennis verbindet – auf und neben dem Platz – hat jetzt auch smash erlebt.

Infos tennis2business

2021 wurde tennis2business als Netzwerk für Unternehmer mit einer Passion für Tennis gegründet und umfasst mittlerweile acht Standorte und Mitglieder in der Schweiz und Deutschland. Die reguläre Mitgliedschaft kostet in der Schweiz 3.500 Franken und bietet zehn Events pro Jahr, darunter den t2b Cup, das Sommerevent und den Besuch eines grossen Turniers. In der Schweiz gibt es die Sektionen Aargau, Basel, Bern, Luzern und Zürich. Zusätzliche Standorte, auch in weiteren Ländern, sollen folgen. www.tennis2business.com