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Indian Wells – heiße Matches in der Wüste

Jeden März ist das Turnier von Indian Wells das erste Masters-Turnier der ATP World Tour. Und auch die WTA-Ladies gehen in dem kalifornischen Städtchen an den Start. Neben den vier Grand Slams ist das Turnier jedes Jahr das am besten besuchte Event, 2014 wurde mit der Anwesenheit von 431,527 Fans ein Meilenstein in der Geschichte von Indian Wells geschrieben. 



Palmen, Sonne, Traumkulisse

Rund zwei Autostunden von Los Angeles entfernt, zum kalifornischen Riverside Country gehörend liegt das Städtchen Indian Wells an der Grenze zu Palm Desert. Wenn das Turnier auch nicht in einer Metropole wie Melbourne oder New York stattfindet, ist es aber trotzdem unter Tennis-Liebhabern nicht weniger beliebt! Ganz im Gegenteil: Die atemberaubende Kulisse mit Palmen und dazu 354 Sonnen-Tagen im Jahr macht Indian Wells zum perfekten Austragungsort. Obwohl in der Wüste gelegen, sind die Temperaturen zwar sommerlich, aber nicht so unerträglich heiß zum Beispiel wie oft bei den Australian Open. Und nicht nur die Besucher, sondern auch vor allem die Spieler lieben die „BNP Paribas Open“ in Indian Wells. Auf ihren Social Media Kanälen posten sie seit Anfang der Woche paradiesische Fotos von der Anlage oder ihren Unterkünften. Zum neidisch werden! Wer im Hyatt Regency Indian Wells oder einem der anderen schicken Resorts im Ort absteigt, der kann sich abseits vom Court so richtig verwöhnen lassen und einfach mal abschalten. Das können die Spieler auch brauchen, denn aufgrund des hohen Teilnehmerfeldes (96 im Einzel bei den Herren) ist das Turnier neben dem in Miami das Einzige, das länger als eine Woche dauert. Dabei bleiben lohnt sich: Die Veranstaltung ist mit 5,381,235 US-Dollar dotiert.

Serena Williams: Nach 14 Jahren wieder in Indian Wells dabei

Auch nach Sonnenuntergang ist der Centre Court in Indian Wells stets voll besetzt

Auch nach Sonnenuntergang ist der Centre Court in Indian Wells stets voll besetzt

Auch wenn Tommy Haas sein geplantes Comeback in Indian Wells abblasen musste, kämpfen dieses Jahr so gut wie alle Top-Stars der ATP und WTA um die die Wüsten-Krone. Sogar Weltranglistenerste Serena Williams ist nach 14 Jahren wieder dabei. Grund für die lange Indian Wells-Abstinenz: Im Finale 2001 gegen Kim Clijsters wurde sie von den Zuschauern rassistisch beschimpft. Doch die Zeit heilt alle Wunden und Mrs. Williams hat nach eigenen Angaben „vergeben und auf ihr Herz gehört.“ Bei manchen der Deutschen lief der Start im Kalifornien übrigens nicht ganz glatt: Jan-Lennard Struff und Benjamin Becker scheiterten bereits in Runde eins. Bei den Damen musste auch Annika Beck bereits die Koffer packen und das Paradies verlassen.

Letztes Jahr verbuchte Indian Wells eine Rekordanzahl an Besuchern und bedankte sich bei diesen mit erstklassigen Matches. Bei den Herren holte sich am Ende Novak Djokovic nach einem Traumfinale gegen Roger Feder den Pokal, bei den Damen triumphierte Flavia Pennetta. Wer dieses Jahr König und Königin der Wüste werden, entscheidet sich im Finale am 21. März, bevor es für die meisten der Spieler dann wieder heißt: „Welcome to Miami!“ – denn die Sony Ericsson Open stehen an. Egal, wie das Turnier dort für die einzelnen Spieler verläuft- Sonne satt wird es auch dort geben.

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