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Alexander Zverev: „Ich will ein ehrlicher Spieler sein“

Alexander Zverev zieht im Gespräch mit tennis MAGAZIN nicht nur eine sportliche Jahresbilanz. Er erklärt auch, wie er die Kritik von Medien und Fans aufnimmt, warum Ivan Lendl mit ihm über Golf sinniert und wie er sich in der Öffentlichkeit positioniert.

Für das neue tennis MAGAZIN, das seit Dienstag (11. Dezember 2018) im Handel ist, gab uns Alexander Zverev vor seinem großen Titel bei der ATP-WM in London ein ausführliches Interview. Wir haben hier die wichtigsten Aussagen des Gesprächs gebündelt. Wer das komplette Interview mit ihm lesen will, kann das Heft hier kaufen und es sich zuschicken lassen: „Alexander Zverev – Jagd auf die Nummer 1“

Alexander Zverev über die Erwartungshaltung in Deutschland:

„Deutschland hatte immer unglaubliche Sportarten. Vor vier Jahren sind die Fußballer Weltmeister geworden und auch fernab vom Fußball hatten und haben wir viele Weltklasseathleten. Im Tennis hatten wir mit Steffi Graf, Boris Becker und Michael Stich absolute Ausnahmespieler. Wenn jetzt jemand wie ich in den Top 5 steht, ist das natürlich gut. Aber in Deutschland wird erwartet, dass dann mehr kommt und das auch durchaus schnell. Ich erwarte das aber selbst. Niemand hat einen höheren Anspruch an mich als ich selbst. Aber ich verstehe, dass manches Zeit benötigt.“

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Alexander Zverev über seinen Umgang mit den Medien:

„Ich will ein ehrlicher Spieler auf der Tour sein. Viele meiner Kollegen setzen sich auf die Pressekonferenz und sagen: ‚Mein Gegner hat gut gespielt‘ stehen wieder auf und gehen. Ich antworte ehrlich, ob ich gut oder schlecht gespielt habe. Dafür habe ich viel Kritik einstecken müssen, dafür, dass ich auch mal sage: ‚Die Leistung oder das Match waren lächerlich.‘ Die Kritik habe ich vernommen.“

Alexander Zverev über die Balance zwischen Privatleben und öffentlicher Person:

„Ich versuche, im persönlichen Leben derselbe Mensch zu sein wie bei öffentlichen Auftritten. Ich versuche, nett zu sein und geduldig. Insbesondere dann, wenn ich mit Kindern zu tun habe. Ich sehe mich selbst aber nicht als Superstar oder als besondere Person, die jeder anfassen möchte. Ich schätze aber sehr, wenn Kinder mir nahe kommen wollen und den Kontakt suchen.“

Alexander Zverev über Diskussionen mit Coach Ivan Lendl:

„Ich höre ihm immer zu und er mag es auch, wenn ich ihn frage oder wenn ich ihm mal widerspreche. Er hat nämlich alles auf dem Schirm, alle Daten und Techniken auf seinem Computer. Ihm gefällt es sehr, dass er mir dann anhand der Daten zeigen kann, dass ich unrecht habe.“

Alexander Zverev über seine Arbeit in der Vorbereitung:

„Ich wiege jetzt rund 90 Kilogramm. Das Gewicht muss ich auf dem Court mit mir herumschleppen. Ich werde daher jetzt in der Vorbereitung nicht mehr viel Muskelmasse zulegen der Geschwindigkeit wegen. Da gilt es, die Balance zu finden und da hat mein Fitnesstrainer Jez Green sehr viel Ahnung. Die Arbeit, die ich in den vergangenen Jahren mit ihm bewältigt habe, hilft mir nun ungemein.“

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