Davis Cup: Deutsches Team erreicht Finalturnier

Davis Cup: Deutschland qualifiziert sich für Finalturnier

Die deutsche Davis-Cup-Mannschaft hat sich souverän für das neue Finalturnier in Madrid qualifiziert. Jan-Lennard Struff (Warstein) und Tim Pütz (Frankfurt) holten beim Erstrundenduell gegen Ungarn in Frankfurt durch ein 6:2, 6:3 im Doppel gegen Peter Nagy und Gabor Borsos den entscheidenden dritten Punkt.

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Am Vortag hatten Philipp Kohlschreiber (Augsburg) und Topspieler Alexander Zverev (Hamburg) ihre Einzel gewonnen.

Die dritte und letzte Einzelpartie am Samstagnachmittag hat damit nur noch statistischen Wert. Laut Ansetzung trifft dort der Weltranglistendritte Zverev auf den 19 Jahre alten Weltranglisten-371. Zsombor Piros, kurzfristige Änderungen sind jedoch möglich. Eine fünfte Partie wird nicht mehr ausgespielt.

Pütz und Struff, die in nunmehr vier Davis-Cup-Doppeln ohne Niederlage sind, wurden gegen das ungarische Duo von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht. Nach nur 33 Minuten entschieden sie den ersten Satz für sich, am Ende benötigten sie für den mühelosen Zweisatzerfolg 1:10 Stunden.

Deutlich mehr Mühe hatte am Vortag Kohlschreiber gehabt. Der Augsburger konnte beim 6:7 (6:8), 7:5, 6:4 gegen Piros nur knapp eine Niederlage abwenden. Dagegen hatte der Weltranglistendritte Zverev seine Pflichtaufgabe gegen Nagy souverän mit 6:2, 6:2 gelöst.

Der traditionsreiche Davis Cup wird in diesem Jahr nach einer radikalen Reform in einem neuen Format ausgetragen. Lediglich die Qualifikationsrunde wird nach dem alten System ausgetragen.

Beim Finalturnier Ende November nehmen insgesamt 18 Mannschaften teil. Viele Topspieler, darunter auch Zverev, haben eine Teilnahme an dem umstrittenen Event allerdings bereits ausgeschlossen.