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Djokovic schaltet Titelverteidiger Federer aus

Titelverteidiger Roger Federer ist bei den Australian Open in Melbourne im Halbfinale gescheitert. Der Schweizer unterlag dem sensationell aufspielenden Serben Novak Djokovic mit 6:7 (3:7), 5:7, 4:6 und verpasste damit zum vierten Mal in Folge die Teilnahme an einem Grand-Slam-Endspiel. Das war dem langjährigen Weltranglisten-Ersten zuletzt 2002/2003 passiert.

Djokovic steht derweil zum vierten Mal in seiner Karriere in einem Grand-Slam-Endspiel. Er blieb in Melbourne auch im sechsten Match ohne Satzverlust. Sein Gegner im Finale am Sonntag (09.30 Uhr MEZ) wird am Freitag zwischen Andy Murray (Großbritannien) und David Ferrer (Spanien) ermittelt. Ferrer war am Mittwoch durch einen Sieg über den Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal ins Halbfinale eingezogen.

Weder Federer noch Nadal im Finale

Damit findet am Sonntag erst zum zweiten Mal in den letzten sechs Jahren ein Grand-Slam-Endspiel ohne Federer und/oder Nadal statt. Das war zuletzt beim bislang einzigen Grand-Slam-Sieg von Djokovic 2008 in Australien gegen Jo-Wilfried Tsonga der Fall gewesen.

Der 23-jährige Djokovic präsentierte sich vor 15.000 enthusiastischen Fans in einer wahren Fußball-Atmosphäre in fantastischer Form. Er dominierte Federer mit präzisen Grundschlägen und aggressivem Spiel, er war unglaublich schnell auf den Beinen und zwang den Schweizer immer wieder zu ungewohnten Fehlern.

Federer kann Chancen nicht nutzen

Federer konnte zudem seine wenigen Chancen nicht nutzen. Im zweiten Satz hatte er bereits ein Break Vorsprung, konnte das aber nicht halten. Im dritten Durchgang glich er ein frühes Djokovic-Break zum 4:4 aus, verlor aber anschließend wieder sein Service zum 4:5.

Nach exakt drei Stunden Spielzeit verwandelte Djokovic seinen dritten Matchball zum siebten Erfolg im 20. Vergleich mit Federer, den er zuletzt im Halbfinale der US Open nach einem 0:2-Satzrückstand bezwungen hatte.

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