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Kohlschreiber und Kamke im Achtelfinale von Halle

Halle/Westfalen (SID) – Philipp Kohlschreiber (Augsburg) und Tobias Kamke (Lübeck) haben den Einzug ins Achtelfinale des ATP-Turniers im westfälischen Halle geschafft. Beide Tennisprofis setzten sich zum Auftakt des mit 750.000 Euro dotierten Rasenturniers in deutschen Duellen durch.



Kohlschreiber bezwang den 20 Jahre alten Qualifikanten Cedrik-Marcel Stebe (Mühlacker) in dessen erstem Match im Hauptfeld auf der ATP-Tour nach hartem Kampf mit 6:4, 3:6, 6:1. Der Halle-Finalist von 2008 wartet bei den Gerry Weber Open nun entweder auf Alexander Dolgopolow (Ukraine, Nummer 21) oder Robin Haase (Niederlande, Nummer 59). „Ich habe ihn durch das Break im zweiten Satz stark gemacht“, sagte Kohlschreiber, der sich im ersten Durchgang am Fuß verletzte.

Kamke profitierte von der Aufgabe seines Kumpels Julian Reister (Hamburg). „Sich darüber zu freuen, ist schwierig“, meinte Kamke. Beim Stand von 3:4 beendete Reister das Spiel wegen einer Schulterverletzung. „Das ist beim Einspielen passiert. Plötzlich konnte ich nicht mehr durchziehen“, sagte Reister. Der Weltranglisten-88. Kamke trifft nun auf Tour-Aufsteiger Milos Raonic (Kanada, Nummer 28) oder Pablo Andujar (Spanien, Nummer 48).

Die 25-jährigen Kamke und Reister hatten Wildcards vom Veranstalter erhalten, waren jedoch erst durch die verletzungsbedingten Absagen von Robin Söderling (Schweden), Jürgen Melzer (Österreich) und Marcel Granollers (Spanien) direkt ins Hauptfeld eingezogen. Die Erstrundenbegegnung der beiden norddeutschen Kumpel hatte Reister als „Glücksfee“ bei der Auslosung selbst gezogen.

Ob der topgesetzte Schweizer Roger Federer nach seiner Viersatz-Niederlage im Finale der French Open gegen Rafael Nadal (Spanien) in Halle antritt, ist noch ungewiss. Im Interview mit der Aargauer Zeitung sagte der Rekord-Grand-Slam-Sieger: „Das weiß ich noch nicht, ich werde das erst noch entscheiden.“

Der fünfmalige Halle-Champion Federer würde in seiner Auftaktpartie am Mittwoch auf den Australier Lleyton Hewitt treffen. Es wäre die Neuauflage des Endspiels aus dem vergangenen Jahr, das Hewitt in drei Sätzen gewonnen hatte. Turnierdirektor Ralf Weber sagte am Montagabend zu den Chancen auf eine Teilnahme von Federer: „50:50. Ich warte minütlich auf seine Entscheidung“.

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