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WM-Stinkefinger: So rastete Maradona beim Tennis aus

Am Dienstagabend stand Diego Armando Maradona im Scheinwerferlicht der Fußball-WM mit seinem extrovertierten und nicht immer sauberen Jubel auf der Ehrentribühne des Spiels seiner Argentinier gegen Nigeria. Wir werfen einen Blick zurück auf das dramtische Davis Cup-Finale seiner Landsleute in Kroatien 2016 und seine größten Jubelattacken.

Das Davis Cup-Finale 2016 in Zagreb war an Dramatik kaum zu überbieten. Mit den Gastgebern aus Kroatien und den Gauchos aus Argentinien hatten sich zwei höchst emotionale Teams und auch Fangruppen in der kroatischen Hauptstadt versammelt. Hinzu kamen zwei absolute Weltklasseakteure, die in Form von Marin Cilic und Juan Martin del Potro für die besondere Klasse sorgten.

Die Südamerikaner gewannen das umkämpfte Duell in Zagreb mit Gastgeber Kroatien nach einem 1:2-Rückstand nach dem Doppel noch mit 3:2 (Lesen Sie HIER mehr). Den Siegpunkt holte am Sonntagabend Federico Delbonis im Schlusseinzel mit einem 6:3, 6:4, 6:2 gegen den Aufschlagriesen Ivo Karlovic. Zuvor hatte del Potro Cilic niedergekämpft.

Davis Cup-Entscheidung im Video

Das alles fand auf der Tribühne unter den Augen der Fußballlegende Diego Armando Maradona statt, der an diesem Wochenende zum heimlichen Star avanvierte. Prominente Zurückhaltung kennt man von Maradona ohnehin nicht.

Maradona ist regelmäßiger Stamm- und Zaungast beim Davis Cup.

In Zagreb beobachteten die Zuschauer an den Endgeräten und in der Halle aber ein regelrechtes Feuerwerk der Emotionen. Diego peitschte das argentinische Team nach vorne.

Maradona rastet beim Davis Cup aus

Immerhin wurde er dabei nicht so ausfällig wie beim Fußball nun zwei Jahre später. Hier bejubelte er den Sieg seiner Landsleute mit zwei Mittelfingern in Richtung gegnerischer Fans. Doch auch beim Davis Cup argumentierte er mit Fans und gab sogar technische Anweisungen, in dem er Trockenübungen von Schlagbewegungen vollzog.

Maradona benimmt sich daneben

Beim Fußball nun zwei Jahre später wirkte der Superstar dagegen zeitweise apathisch und gesundheitlich angeschlagen. Negativer Höhepunkt waren die Beleidigungen nach Spielende.

Beispielhafter war da der Jubel von Landsmann und Tennisprofi Diego Schwartzman, der diese Woche in Estbourne aufschlägt. Nach dem Fußballsieg war aber Extase angesagt im Hotelzimmer von Schwartzman: