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Match des Tages am Dienstag: Murray vs. Kyrgios


Zu den Australian Open küren wir gemeinsam mit unserem Wettpartner mybet regelmäßig ein “Match des Tages”, zu dem wir jeweils unsere Prognose abgeben. Heute ist es das Viertelfinalmatch zwischen Andy Murray und Lokalmatador Nick Kyrgios (Dienstag, ab 9 Uhr deutscher Zeit).

Erst einmal trafen Andy Murray und Nick Kyrgios auf der ATP-Tour aufeinander. 2014 standen sie sich in der zweiten Runde des Masters in Toronto gegenüber. Mit 6:2, 6:2 entschied Murray diese Partie in weniger als einer Stunde klar für sich. Murray liegt aktuell auf Platz sechs der Weltrangliste, während Kyrgios auf Rang 53 geführt wird. Der 27-jährige Brite gewann in seinen rund zehn Jahren als Profi bereits 31 Titel, zwei davon bei Grand Slams. Der acht Jahre jüngere Australier mit den griechischen und malaysischen Wurzeln war die letzten Jahre überwiegend auf der Future- und Challenger Tour unterwegs, spielte das erste Mal überhaupt im Jahr 2012 auf der ATP Word Tour. Bisher konnte er dort noch keinen Titel gewinnen.

2014 startete Kyrgios er mit einer Wildcard bei den Australian Open und besiegte in der ersten Runde Benjamin Becker. In Runde zwei war allerdings Benoit Paire (damals ATP Rang 28) zu stark. In Wimbledon sorgte er im Juni letzten Jahres für eine kleine Sensation, als er den ehemaligen Weltranglistenersten Rafael Nadal aus dem Wettbewerb warf und das erste Grand Slam-Viertelfinale seiner Karriere erreichte. Er schloss das Jahr auf Rang 52 der Welt ab. Murray konnte 2014 seine Titel bei den Turnieren von Miami, den Aegon Championships und Wimbledon nicht verteidigen. Er legte aber einen starken Endspurt hin und gewann im September und Oktober drei Titel in fünf Wochen. Bei den ATP World Tour Finals verpasste er das Halbfinale und beendete das Jahr als Nummer sechs der Welt.

Während Murray bereits neunmal bei den Australian Open antrat, war Kyrgios erst zweimal im Hauptfeld dabei. Murray erreichte dreimal das Finale, bis zum Sieg reichte es allerdings noch nicht. 2014 war für ihn im Viertelfinale Endstation gegen Roger Federer.

Murray vs. Kyrgios: Olympiasieger gegen australischen Hoffnungsträger

Andy Murray startete die Saison 2015 in Abu Dhabi, wo er erst Rafael Nadal wegfegte und dann das Finale kampflos gegen einen kranken Djokovic gewann. Trotz Problemen mit seiner Schulter gewann er beim Hopman Cup seine drei Einzel, darunter auch das Match gegen Marinko Matosevic, dem er  kurze Zeit später in Runde zwei der Australian Open wiederum keine Chance ließ und souverän in Runde drei einzog. Dort mühte er sich gegen Grigor Dimitrov in einem 210 Minuten langem Match ab und entschied die Partie im nach vier Sätzen für sich. Der in Melbourne an Platz sechs gesetze Briten steht zum 16. Mal in Folge in einem Grand Slam-Viertelfinale.

Kyrgios startete das neue Jahr in Sydney, wo bereits in der ersten Runde gegen den Polen Jerzy Janowicz (ATP Rang 44) Schluss war. Deutlich besser ging es dann in Melbourne los: Nachdem Kyrgios sich zuerst gegen Federico Delbonis, Ivo Karlovic und Malek Jaziri durchsetzte, begeisterte er die Fans im Melbourne Park vor allem in seinem Viertrundenmatch. Nach einem 0:2-Rückstand gegen Federer-Bezwinger Andreas Seppi fightete er sich zurück ins Spiel und schickte den Italiener schließlich nach einem Fünfsatz-Krimi nach Hause. In der gesamten Partie verbuchte er 25 Asse. Der 1,93 m große Kyrgios über das Match: „Mit meiner Erfahrung aus Wimbledon, als ich schon mal nach 0:2 zurückgekommen bin, wusste ich, dass ich das schaffen kann. Es gibt einem ein unglaubliches Selbstbewusstsein, mit erst 19 Jahren solche Matches auszuhalten.“ Er ist der erste australische Profi seit Lleyton Hewitt vor zehn Jahren, der das Viertelfinale in Melbourne erreichte. Sollte er dieses gewinnen, könnte es zum Duell gegen Rafael Nadal kommen. Ob der australische Youngster dort die große Überraschung von Wimbledon 2014 wiederholen kann und endgültig das neue „Wonder from Down Under 2015“ wird?

Unsere Prognose:

Olympiasieger, ehemaliger Wimbledon- und US Open-Champion: Andy Murray ist der erfahrenere Spieler. Nach dem Marathonmatch und einer andauernden Rückenverletzung ist Kyrgios nach eigenen Angaben nicht hundertprozentig fit. Aber: der talentierte Australier, der von den Medien in Down Under schon als „King Kyrios“ gefeiert wird, hat im Gegensatz zu Murray nicht viel zu verlieren. Er steht mit 19 Jahren erst am Anfang seiner Karriere. Als neuer Held wird er in Australien sowieso schon gefeiert. Unser Tipp: der routiniertere Murray gewinnt in vier engen Sätzen.

 

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Murray vs. Kyrgios

Nick Kyrgios

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Andy Murray