Tennis courts from above

a couple of tennis courts

Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen: Tennis ist ab Montag erlaubt

Drei weitere Bundesländer geben den Tennissport wieder frei: Ab Montag dürfen Spieler in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen zurück auf die Courts.

Insbesondere für die Tennisspieler in Ostdeutschland ist die Welt ab morgen (Montag, 4. Mai) wieder in Ordnung. Denn nachdem bereits die Clubs in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin nach dem Lockdown im Zuge der Coronakrise wieder öffnen durften, ziehen ab Montag die restlichen ostdeutschen Bundesländer nach. Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen erlauben wieder Individualsport im Freien – und damit auch Tennis.

Sachen-Anhalt: Tennis wieder möglich

Sachsen-Anhalt prescht dabei als Bundesland voran und lockert sogar die Kontaktsperre: Ab Montag sind dort wieder Treffen mit bis zu fünf Personen erlaubt, die nicht dem eigenen Haushalt angehören. Ebenfalls am Montag wieder erlaubt ist Vereinssport im Freien in Gruppen von bis zu fünf Personen. Es könne beispielsweise wieder gerudert, Leichtathletik betrieben, Fußball gespielt werden, möglich seien auch Tennis und Reiten, sagte Innenminister Holger Stahlknecht (CDU). Vereinssport sei möglich im Freien und in Schwimmbädern, in Gruppen bis maximal fünf Leuten.

Bei der Entscheidung habe man sich leiten lassen von Empfehlungen der Sportministerkonferenz, die in zwei Telefonkonferenzen getagt habe. Voraussetzung sei Kontaktfreiheit im Sport und ein Mindestabstand von 1,5 Metern. Stahlknecht sagte, das sei ein Wiedereinstieg in den Freizeitsport.

Thüringen und Sachsen: Tennis an frischer Luft

Auch Thüringen erlaubt den Individualsport wieder. Als Beispiele für mögliche Sportarten nannte der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow Rudern, Segeln, Tennis, Leichtathletik, Reiten und «Sportarten, wo Menschen nicht zu dicht aufeinander kommen». Zugleich betonte er, dass sich die Sporttreibenden später nicht in Gemeinschaftsräumen oder in Sanitäranlagen begegnen sollen.

Gute Nachrichten für Tennisspieler kommen auch aus Sachsen. Ab dem 4. Mai dürfen dort Sportvereine ihre Außensportanlagen unter Auflagen wieder nutzen. Die Mitglieder der sächsischen Staatsregierung haben sich in ihrer Kabinettssitzung darauf verständigt.

„Wir schließen keine Sportarten aus, machen aber zur Bedingung, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern ebenso einzuhalten ist wie die geltenden Hygienevorschriften. Auch beim Training an der frischen Luft müssen wir uns stets bewusst sein, dass wir uns nach wie vor einem Infektionsrisiko aussetzen“, sagte der sächsische Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller.

Schleswig-Holstein öffnet Clubs am 4. Mai

In den alten Bundesländern wird es ab Montag ebenfalls Lockerungen im Tennissport geben. Während in Rheinland-Pfalz und Bremen schon länger wieder gespielt werden darf, kommt Schleswig-Holstein seiner Ankündigung nach und wird ab Montag ebenfalls die Tennisplätze wieder freigeben. In der neuen Landes-Verordnung, die am 4. Mai in Kraft treten wird, heißt es: „Öffentliche und private Sportanlagen draußen können den Sport- und Trainingsbetrieb für den Freizeit- und Breitensport zur Ausübung kontaktfreier Sportarten“ wieder freigeben. Es gelten dabei die typischen Distanz- und Hygieneregeln.

Insgesamt darf damit ab dem 4. Mai nun in neun von 16 Bundesländern wieder Tennis gespielt werden. Vielversprechende Signale gibt es auch aus Niedersachsen und Hamburg. Die dortige Planung sieht vor, Tennisclubs ab dem 6. Mai wieder zu öffnen. In Bayern geht man davon aus, ab dem 11. Mai wieder auf die Plätze zu dürfen. Der BTV hatte sogar schon beschlossen, die Wettspielrunde durchzuführen.