Superspieltag bei den Miami Open
Der Donnerstag, 19. März, bei den Miami Open verspricht ein wahres Fest für Tennisfans.
So einen Tag wie heute hat es im Tennis schon lange nicht mehr gegeben. Aufgrund von massivem Regenschauer wurden sämtliche Matches des 18. März der Miami Open verschoben. Der gesamte Spielplan ist nun nach hinten verlegt. Zum Trainieren sind die Courts wohl Mittwoch noch nutzbar gewesen, für richtige Matches aber nicht, sodass der Spielbetrieb nicht regulär stattfinden konnte. Das Ganze ist ein echter Albtraum für die Turnierleitung und sorgt für Chaos.
Die Erstrundenpartien beim ATP Masters 1000 und WTA 1000-Turnier gerieten so aus dem Takt. Dies ist vor allem bei den frühen Runden fatal, denn der Spielplan ist extrem dicht und der Spielraum für Verzögerungen nur sehr gering.
Wahnsinns-Spielplan mit bis zu 50 Matches
So kommt es heute aber zu einem spektakulären Ereignis, denn für Donnerstag ist nun ein besonders voller Spielplan entstanden. Der Tag hat eine enorm hohe Matchdichte, da ein großer Teil der verzögerten Erstrundenbegegnungen nun am Donnerstag abgeschlossen werden muss. Es wird also viele namenhafte Duelle an einem Tag geben.
Viele davon werden parallel stattfinden. Knapp 50 Matches an einem Tag – darunter zahlreiche Topstars die zeitgleich im Einsatz sind, wie Stefanos Tsitsipas, Hubert Hurkacz, Grigor Dimitrov, Matteo Berrettini oder bei den Damen Venus Williams. Das Highlight ist hierbei das Match zwischen Joao Fonseca und Fabian Marozsan.
Insgesamt sind es 24 Matches für die erste Runde des Herrenturniers und 22 für die erste Runde des Damenturniers. Zusätzlich finden vier Begegnungen der zweiten Runde der Damen statt – ein echtes Wahnsinnsprogramm also. Der Donnerstag soll jetzt in vollen Zügen genutzt werden, daher haben die ersten Matches bereits um 10 Uhr (Ortszeit) begonnen.
Wetterwarnung bleibt bestehen
Durch Wetterbesserung kann das Turnier zwar wieder an Fahrt aufnehmen, die Spieler und Spielerinnen müssen aber mit engeren Regenerationsfenstern rechnen. Des weiteren ist es aufgrund des sehr dichten Spielplanes möglich, dass es zu weiteren Verschiebungen kommt. Das Wetter soll die nächsten Tage eher launisch bleiben, sodass es in der zweiten Wettbewerbswoche erneut zu Störungen kommen könnte. Die Viertelfinals in der nächsten sind so ebenfalls durch Gewitter und Regen bedroht.
