2019 US Open – Day 1

Dominik Koepfer

Land
Deutschland
Geburtsdatum
29.04.1994
Körpergröße
180cm
Körpergewicht
79kg
Schlaghand
Links, Beidhändige Rückhand
Profi seit
2016
Trainer
Rhyne Williams, Billy Heiser

Über Dominik Koepfer

Durch seine Eltern kam Dominik Koepfer, auch „Dom“ genannt, zum Tennissport. Bevor sich der Deutsche der Profi-Tour widmete, studierte er in New Orleans an der Tulane University. Anschließend war er hauptsächlich auf der Future- und Challenger Tour unterwegs. 2017 erreichte er als Lucky Loser in Winston-Salem erstmals ein ATP-Hauptfeld, verlor allerdings dieses Match. Genau ein Jahr später, bei dem gleichen Turnier, erneut als Lucky Loser, gelang ihm schließlich sein erster ATP-Sieg über Tennys Sandgren.

Im Juni 2019 gewann Koepfer seinen ersten Challenger-Titel in Ilkley, als er im Finale den Österreicher Dennis Novak in drei Sätzen schlug. Neben dem Titelgewinn erhielt der Sieger ebenfalls eine Wildcard für die Wimbledon-Hauptkonkurrenz. Hier folgte eine Woche später der erste Grand Slam-Sieg in Runde Eins über Filip Krajinovic. Diego Schwartzman war in der zweiten Runde allerdings zu stark für den deutschen Linkshänder.

Dominik Koepfer: über die Quali bis ins US Open-Achtelfinale

Später im Jahr musste Koepfer sich durch die Qualifikation der US Open kämpfen, erreichte aber schließlich das Hauptfeld. Hier war er im ersten Durchgang dem Spanier Jaume Munar in vier Sätzen überlegen. Es folgten weitere Siege über Reilly Opelka und Nikoloz Basilashvili und damit das erste Grand Slam-Achtelfinale für den ehemaligen College-Spieler. Nach vier Sätzen gegen den späteren Finalisten Medvedev war die Reise bei den US Open dann allerdings beendet. Im September wurde er dann erstmals unter den besten 100 in der Weltrangliste geführt.

Bei dem Masters Turnier in Rom 2020 gelang ihm der Einzug in das Viertelfinale über Qualifikation. Dort scheiterte er in einem engen Drei-Satz-Spiel gegen Novak Djokovic.

Beim 500er-Event in Acapulco kämpfte Koepfer sich 2021 ins Halbfinale. Seinem Landsmann Alexander Zverev war er dort unterlegen. Dennoch ein Erfolg für den Linkshändern, denn wenig später erreichte er Platz 50 der Weltrangliste. Bei den French Open und bei den US Open war für Koepfer in der dritten Runde Schluss. In Paris spielte er ein starkes Match gegen Roger Federer, das er aber in vier knappen Sätzen 6:7, 7:6, 6:7, 5:7 verlor. Ende des Jahres spielte er für Deutschland bei den Davis Cup-Finals.

Dominik Koepfer: Vom Verletzungspech verfolgt

Im Jahr 2022 hatte Koepfer über einen langen Zeitraum mit einer unnachgiebigen Schulterverletzung zu kämpfen. Deshalb fehlte er vermehrt bei Turnieren, kassierte einige frühe Niederlagen und rutschte in der Weltrangliste ab, sodass er jenseits der Top 100 stand. Im Laufe des Jahres veränderte der Linkshänder seine Aufschlagbewegung. Mit Erfolg: Im September 2022 erreichte er beim Challenger-Event in Cary das Endspiel. Zwei Monate später triumphierte er beim Challenger-Event in Calgary, Kanada.

Da Koepfer durch die Verletzung jenseits der Top 100 platziert war, fehlte er auch bei den Grand Slam-Turnieren bzw. musste 2023 in der Qualifikation ran. Deshalb spielte er auch häufiger auf den zweitklassigen Challenger-Turnieren. Im März 2023 gewann er in Mexiko City den Titel und erreichte in San Luis Potosi das Endspiel. Im Mai stand er beim Challenger-Turnier in Prag (2) im Finale und fuhr den Sieg bei dem gleichwertigen Event in Turin ein. Dadurch näherte er sich weiter den Top 100 an.

Im gleichen Jahr spielte Koepfer sich beim 250er-Turnier in Los Cabos ins Halbfinale, wodurch er wieder in die Top 100 einzog und somit direkt für die US Open qualifiziert war. Dort traf er in der ersten Runde allerdings auf die Nummer eins der Welt, Carlos Alcaraz. Bereits im achten Ballwechsel knickte der Deutsche um, spielte aber mit angerissenen Bändern bis zum zweiten Satz weiter, bis er dann schließlich aufgeben musste. Im Anschluss pausierte Koepfer von August bis Oktober, um sich von seiner Verletzung zu erholen.

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