Carlos-Alcaraz-ABC: Der Tennis-Star von A bis Z
Das Carlos-Alcaraz-ABC von tennis MAGAZIN. 26 Dinge, die man über Carlos Alcaraz wissen sollte – von A wie Allrounder bis Z wie Zehn-Sekunden-Takt.
A wie Allrounder
Der siebenfache Grand-Slam-Sieger gilt als einer der vielfältigsten Tennisspieler der aktuellen Ära. Er setzt sich auf allen Belägen klar durch und zeichnet sich dabei durch eine hohe Spielintelligenz wie auch einen sehr offensiven Spielstil aus. Ergänzt wird dies durch seine enorme Beweglichkeit.
B wie Babolat
Babolat ist der Name der französischen Schlägermarke, mit der Alcaraz spielt. Er benutzt diese bereits seit seiner Jugend und spielt mit dem Model Pure Aero 98.
C wie ,,Cabeza, Corazón, Cojones“
,,Cabeza, Corazón, Cojones“ steht übersetzt für so viel wie ,,Kopf, Herz und Mut“ und stellt das Lebensmoto des Tennisstars dar, welches er von seinem Großvater übernommen hat. Diesen Leitspruch bezeichnet er oft als die ,,drei C“ und tätowierte sich daher auch die Buchstaben ,,CCC“ auf seinen linken Unterarm.
D wie ,,Double Career Grand Slam“
Der junge Spanier hätte 2027 bei den Australian Open die Möglichkeit einen sogenannten ,,Double Career Grand Slam“ einzusammeln. Hierfür müssen alle vier Grand Slam-Turniere mindestens zweimal gewonnen werden. Sollte ihm dies kurz vor seinem 24. Geburtstag gelingen, würde er einen Rekord aufstellen, denn bis jetzt gelang dies nur Rafael Nadal und Novak Djokovic, die beiden waren aber schon deutlich älter.
E wie El Palmar
El Palmar bei Murcia – das ist der Ort, den Carlos Alcaraz seine Heimat nennt. Es ist eine kleine Stadt im Südosten Spaniens mit knapp 25.000 Einwohnern. Hier machte er auch seine ersten Schritte auf dem Tennisplatz.
F wie Fairplay
Bei den French Open 2025 zeigt sich der Spanier wieder einmal von seiner ehrlichen Seite. Während eines intensiven Ballwechsels schaffte er es, den Cross-Ball seines Gegners Ben Shelton noch knapp zu erwischen, doch dabei rutschte ihm der Schläger aus der Hand. Laut den Regeln darf so ein Punkt nicht gezählt werden. Ohne zu zögern, gestand er seinen Fehler sofort ein und überließ den Punkt Shelton. Auch wegen solcher Aktionen hat Alcaraz nun schon zum zweiten Mal den Stefan Edberg Sportsmanship Award der ATP gewonnen – ein Award, der für besonders vorbildliches und faires Verhalten verliehen wird.
G wie Gesicht einer neuen Generation
Carlos Alcaraz ist nicht nur Tennisprofi, sondern wird allmählich auch zu einem Gesicht einer ganzen Generation. Der Spanier bricht Rekord nach Rekord und das alles stets mit einem Lächeln. Alcaraz ist mit 22 Jahren der jüngste Spieler in der Geschichte, der es geschafft hat, sich einen Karriere-Grand-Slam zu sichern. Das bedeutet, dass es ihm gelungen ist, alle vier großen Turniere zu gewinnen (Australian Open, French Open, Wimbledon, US Open).
H wie Hardcourt
Obwohl der Tennisstar auf Sandplätzen aufgewachsen ist, gehören Hartplätze heute laut eigenen Aussagen zu seinen Lieblingsbelägen, denn sein Spielstil komme hier besonders zur Geltung. Seine besten Siegquote mit knapp 90 Prozent hat er jedoch auf Rasen.
I wie ,,Ich hasse es zu verlieren“
Auf die Frage, was ihn jetzt noch motiviert, nachdem er schon all diese riesigen Meilenstein erreicht hat, antwortete der 22-Jährige:,,Ich hasse es zu verlieren. Das ist meine Motivation. Zu versuchen, so wenig zu verlieren, wie ich kann.“
J wie Juan Carlos Ferrero
Juan Carlos Ferrero war der langjährige Trainer des Spaniers. Der French-Open-Sieger von 2003 gilt als Erfolgstrainer und stellte zusammen mit Alcaraz ein wahres Dreamteam dar. Ende 2025 kam es aber nach sieben gemeinsamen Jahren zum überraschenden Ende des Duos. Uneinigkeiten über Vertragdetails sollen der Grund für das plötzliche Aus sein.
K wie Känguru
Seine wichtigsten Siege verewigt der spanische Tennisstar auf seiner Haut. Auf jeden ersten Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier folgte ein Symbol, das ihn an den Sieg erinnert. Einen Eifelturm für die French Open, eine Erdbeere für Wimbledon und die Freiheitsstatue für das US Open. Für die kürzlich gewonnenen Australian Open soll nun ein Känguru folgen.
L wie Lächeln
Egal, wie der Punktestand am Ende aussieht, es gibt eine Sache, die Carlos Alcaraz nie verliert, und das ist sein Lächeln. Regelmäßig strahlt er auf dem Platz um die Wette und verbreitet dadurch auch bei den Zuschauern stets gute Stimmung.
M wie Mentale Stärke
Alcaraz ist unter anderem für seine Disziplin bekannt, da er in den meisten Spielsituationen ruhig bleibt und eher selten die Fassung verliert. Seine Erfolge basieren immer auf einer Kombination aus einer sehr extremen physischen wie auch mentalen Arbeitsmoral.
N wie Netzangriffe
Carlos Alcaraz scheut sich nicht davor, ans Netz hervorzustürmen. Er gilt als einer der besten Netzspieler auf der ATP-Tour. Netzangriffe sind eines seiner zentralen Spielelemente, um Gegner unter Druck zu setzen. Oft setzt er diese auch taktisch ein.
O wie offensiv
Carlos Alcaraz ist unter anderem für seine offensive Spielweise bekannt, mit der er das Spiel von der Grundlinie aus diktiert. Mit seinem aggressiven Spielstil schafft er es, eine äußerst hohe Schlaggeschwindigkeit zu erreichen – insbesondere seine Vorhand ist hier sehr gefürchtet.
P wie Profi
Sein Profidebüt begann ,,Carlitos“ im Alter von 16 Jahren bei einem ATP-Challenger-Turnier in Murcia im Jahr 2018. 2020 gewann er dann mit 17 Jahren sein erstes Challenger-Turnier in Triest. Ende desselben Jahres schaffte er es schon in die Top 200 der Weltrangliste.
Q wie Queen’s Club
Das Rasenturnier im Londoner Queen’s Club konnte Carlos Alcaraz schon zwei Mal für sich entscheiden und er unterstreicht damit nochmal seine Expertise auf Rasen. Seine Teilnahme im Queen’s Club für das Jahr 2026 ist bereits bestätigt. Dort wird er dann vom 13. bis 21. Juni als Titelverteidiger auflaufen.
R für Rivalität
Die Rivalität zwischen Carlos Alcaraz und Jannik Sinner zählt zu den größten Rivalitäten der aktuellen Ära im Tennis. Geprägt durch spannende und ausgeglichene Duelle, liefern sich die Nummer 1 und 2 der Welt regelmäßig spektakuläre Matches. Bei den French Open 2025 schrieben die beiden sogar Geschichte: Mit 5:29 Stunden ist es das längste French-Open-Finale, das es je gegeben hat.
S wie Stoppbälle
Stoppbälle sind wohl die bekanntesten Bälle von Carlos Alcaraz. Insbesondere der Vorhand-Stoppball, den er aus fast jeder Position, auch weit hinter der Grundlinie, extrem präzise ausführen kann, zählt zu seinem populärsten Schlag.
T wie Tweener
Tweener bezeichnet einen schwierigen Schlag im Tennis, bei dem der Ball meistens nach einem Lob noch erlaufen und dann zwischen den Beinen zurückgeschlagen wird. Alcaraz baut diese spektakulären Schläge gerne in sein Spiel ein und begeistert damit das Publikum.
U wie US Open
Der Nummer 1 gelang es bisher zweimal, die US Open zu gewinnen, 2022 und 2025. 2022 gewann er in New York seinen ersten Grand-Slam-Titel. Insgesamt weist er hier bei all seinen US-Open-Teilnahmen eine Bilanz von 24 Siegen und drei Niederlagen auf.
V wie Vorsprung
Mit aktuell 13.150 Punkten führt er die Rangliste mit einem deutlichen Vorsprung von 2850 Punkten zur Nummer 2 der Welt Jannik Sinner (Stand: Februar 2026). 2024 und den Großteil von 2025 führte Sinner die Weltrangliste noch, wurde dann aber im September 2025 aber abgelöst.
W wie Weltrangliste
Seit Mai 2021 befindet sich der Spanier ununterbrochen in den Top 100 der ATP-Weltrangliste. In demselben Jahr schaffte er auch seinen Durchbruch in die Top 35. Seit Mitte 2022 hält er sich dauerhaft an der absoluten Weltspitze. Mittlerweile ist er seit 57 Wochen die Nummer 1 der Welt (Stand: Februar 2026).
X wie X-Court-Shot
Carlos Alcaraz ist bekannt für seine sehr schnellen Vorhand-Cross-Schläge. Diese kann er aus beiden Ecken des Platzes spielen und erreicht damit teilweise eine Geschwindigkeit von über 150km/h.
Y wie Youngster
Carlos Alcaraz ist einer der erfolgreichsten Tennis-Youngster, die es jemals gegeben hat. Mit nur 19 Jahren und 4 Monaten wurde er 2022 die jüngste Nummer 1 der Tennis-Welt. Sogar bei dem Karriere-Grand-Slam sichert er sich den Rekord als jüngster Spieler, dem dies gelang.
Z wie Zehn-Sekunden-Takt
Bei einem Spiel von Carlos Alcaraz sollte man stets ein wachsames Auge haben, denn der Spanier neigt dazu, beinahe im Zehn-Sekunden-Takt etwas Außergewöhnliches auf dem Platz zu vollbringen. ,,Wenn er spielt, darf man nicht einen Moment seinen Blick abwenden, weil er ständig etwas Irrwitziges macht. Er kann alles, und das versucht er, auf dem Platz zu zeigen.“, äußert sich Andy Roddick, ehemalige Nummer eins der Welt.
