2019 Rolex Shanghai Masters – Day 8

ATP-Finals: So schafft es Alexander Zverev wieder nach London

Frankfurt/Main (SID) – 2018 hatte Alexander Zverev bei den ATP-Finals in London die versammelte Weltelite geschlagen und seinen bis dato größten Titel gewonnen. In diesem Jahr muss der 22-Jährige bis zuletzt um die Qualifikation für das Turnier der Saisonbesten zittern. Vor dem abschließenden Masters in Paris (bis 3. November) hat Zverev alle Trümpfe in der Hand – doch auch gleich sieben Konkurrenten im Nacken.

Zverev hat es in seiner Hand

Zverev ist mit 2855 Punkten derzeit Siebter im sogenannten „Race to London“, dem Jahres-Ranking der ATP. Die Top-Acht qualifizieren sich für die Finals. Noch können Matteo Berrettini (Italien/2660), Roberto Bautista Agut (Spanien/2530), Gael Monfils (Frankreich/2350), David Goffin (Belgien/2325), Fabio Fognini (Italien/2280), Diego Schwartzman (Argentinien/2115) und Stan Wawrinka (Schweiz/1910) den Deutschen zumindest theoretisch überholen.

Die Ausgangslage in der Übersicht:

Zverev ist für die ATP-Finals qualifiziert, wenn…

…er das Masters in Paris gewinnt oder das Finale erreicht

…er das Halbfinale erreicht und weder Goffin noch Agut im Finale gegen Berrettini gewinnt

…er das Viertelfinale erreicht und das Finale nicht Berrettini gegen Agut heißt oder einer der beiden im Endspiel gegen Monfils, Goffin oder Schwartzman verliert

…er das Achtelfinale erreicht, während ihn maximal ein Konkurrent noch überholt. Berrettini müsste dafür mindestens das Halbfinale, Agut und Monfils das Finale erreichen. Goffin, Fognini oder Schwartzman müssten das Turnier gewinnen.

…er in Runde zwei ausscheidet, während ihn maximal ein Konkurrent noch überholt. Berrettini müsste dafür mindestens das Halbfinale, Agut, Monfils und Goffin das Finale erreichen. Fognini, Schwartzman und Wawrinka müssten das Turnier gewinnen.

In Runde eins besitzt Zverev wie alle seine Konkurrenten ein Freilos. Sein Auftaktmatch bestreitet er gegen Borna Coric (Kroatien) oder Fernando Verdasco (Spanien).