In Madrid weiter auf Erfolgskurs: München-Sieger Alexander Zverev

French Open, Tag eins: Zverev und Lucky Loser Otte gefragt

Die French Open beginnen bekanntermaßen bereits am Sonntag und an Tag eins sind mit Alexander Zverev und Oscar Otte die Deutschen Gegensätze gefragt – wenn das Wetter hält.

Die deutsche Nummer eins Alexander Zverev trifft in ihrem Auftaktmatch auf den Litauer Ricardas Berankas. Der 27-Jährige gilt als harter Arbeiter auf der Tour, ist aber auf Rang 92 der Weltrangliste abgerutscht. Auch, weil er diese Saison wenig Matchpraxis vorzuweisen hat und seit seinem Einsatz im Davis Cup im April inaktiv war.

Von seinem Karrierehoch Platz 50, das er 2016 erreichte, ist der Rechtshänder jedenfalls weit entfernt. Nicht nur deswegen ist Zverev glasklarer Favorit. Der frischgebackene 21-Jährige hat mit den Titeln in München und vor allem Madrid sowie dem Finale in Rom eine überragende Sandplatzsaison gespielt.

Zeigt Zverev auch nur ansatzweise sein Mastersniveau, wird es ein lockerer Aufgalopp für den DTB-Hoffnungsträger, der am Rande des Grand Slams aber konservativere Töne als bei den vergangenen Slams traf: „Ich versuche, nicht vorauszudenken. Das habe ich bei anderen Grand Slams manchmal gemacht und bin dann früh ausgeschieden“, sagte die Nummer zwei der Setzliste am Freitag mit Blick etwa auf die US Open 2017.

Damals war Zverev nach forschen Tönen bereits in Runde zwei an Borna Coric gescheitert. „Das ist ein langes Turnier mit vielen harten Matches“, gab sich Zverev nun vorsichtig. Er weiß: Die Diskrepanz zwischen seinen Ergebnissen bei Slams und Masters kann nur er auflösen.

Bisher hat er bei den vier großen Turnieren noch keinen Top50-Spieler geschlagen (0:7) und erst einmal das Achtelfinale erreicht. Dennoch hat Zverev im Davis Cup und zuletzt auf Sand gezeigt, dass er über das nötige Rüstzeug verfügt, bei den Slams Ausrufezeichen zu setzen. (HIER lesen Sie die aktuelle Kolumne) Zverev bestreitet am Sonntag das vierte und letzte Match auf Court Suzanne Lenglen.

Oscar Otte erhält seine Chance im Hauptfeld der French Open ebenfalls am Sonntag. Der 24-jährige Lucky Loser spielt Match Nummer drei auf Court Nummer sechs gegen den ebenfalls weitesgehend unbekannten Italiener Mateo Berretini (92 der Welt).

Otte hatte in der Qualifikation immerhin Carlos Berlocq aus Argentinien ausgeschaltet, dann aber das Qualifinale gegen den Spanier Taberner verloren. Der 24-Jährige profitierte aber von zahlreichen kurzfristigen Absagen und hat jetzt sogar die erstmalige Chance, sich für die zweite Hauptrunde eines Grand Slams zu qualifizieren.

Für die 157 im Ranking ist es 2018 der erste Auftritt auf ATP-Ebene überhaupt. Zuletzt erreichte er beim heimischen Challenger in Braunschweig das Viertelfinale. 2018 hat Otte bislang 29.000 US-Dollar verdient. Nun teilt er sich die 40.000 Euro, die für die Teilnahme an Runde eins fällig werden mit dem Spieler, der kurzfristig zurückzog.

Diese Regel tritt in Paris erstmals in Kraft und soll Aufgaben in Runde eins verhindern. Bisherige Konsequenz: Nahezu alle Lucky Loser aus der Qualifikation schafften den Sprung ins Hauptfeld. So erhält der Ägypter Mohamed Safwat etwa die erste Chance im Hauptfeld eines Grand Slams. Er eröffnete das Turnier um 11 Uhr gegen Grigor Dimitrov.

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