Roger Federer Wimbledon

Preisgeld Wimbledon 2018: Das verdienen Federer und Co

Beim Grand Slam-Turnier in Wimbledon, das am Montag startet, (2. bis 15. Juli) werden 2018 insgesamt 34 Millionen Pfund (38,65 Millionen Euro) an Preisgeld ausgezahlt. Das ist eine Erhöhung von 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. tennis MAGAZIN hat aufgelistet, wie viel die Profis von Runde zu Runde verdienen können.

Das Preisgeld bei den vier Grand Slam-Turnieren steigt kontinuierlich an. Craig Tiley, Turnierchef der Australian Open, hatte im Januar angekündigt, in den nächsten fünf Jahren die Schallmauer von 100 Millionen Australischen Dollar durchbrechen zu wollen. Umgerechnet wären das etwa 63 Millionen Euro und damit fast doppelt so viel, wie in 2018 ausgeschüttet wurde.

Preisgeld steigt bei allen Grand Slam-Turnieren

Bei den French Open wurden 2013 noch 22 Millionen Euro ausgezahlt. 2018 hat sich das Preisgeld fast verdoppelt (39,2 Millionen Euro). In Australien waren es 34,5 Millionen Euro, wobei die Sieger der Einzelkonkurrenzen einen größeren Siegercheck erhielten. Roger Federer und Caroline Wozniacki bekamen in Melbourne umgerechnet 2,5 Millionen Euro. Für den French Open-Triumph gab es 2,2 Millionen Euro und damit 100.000 Euro mehr als im letzten Jahr.

Roger Federer besiegte im Vorjahr im Finale von Wimbledon einen angeschlagenen Marin Cilic. Kann er sich wieder das größte Preisgeld sichern?

Die Profis werden in Wimbledon ebenfalls reich entlohnt. 34 Millionen Pfund (38,65 Millionen Euro) werden 2018 ausgeschüttet. Die Sieger erhalten je 2,25 Millionen Pfund (2,57 Millionen Euro).

Preisgeld Wimbledon 2018 – die Runden im Überblick:

Einzel Männer/FrauenPreisgeld pro Spieler (in Euro)Steigerung zu 2017 (in Prozent)
Wimbledon-Champion2.574.0002,3
Finalverlierer1.287.0002,3
Halbfinalisten643.0992,2
Viertelfinalisten321.5482,2
Achtelfinale186.52010,9
3. Runde114.43011,1
2. Runde72.09010,5
1. Runde44.62411, 4

Das sind stolze Zahlen. Generell hat sich das Preisgeld im All England Club seit 1998 enorm entwickelt, wie unsere Statistik zeigt. Vor allem ab 2012 stiegen die Zahlungen extrem an, um im Wettrüsten mit den anderen Grand Slams nicht abzufallen.

Die Wimbledon-Siegerin von 2017, Garbine Muguruza, wurde während der French Open von den Verantwortlichen in London promotet. Die Spanierin will sich 2018 das Sieger-Preisgeld sichern.

Die bisher größte Gage bei einem Grand Slam-Turnier gab es bei den US Open 2017. Damals wurden 43,3 Millionen Euro ausgezahlt. Nun steigt das traditionsreiche Wimbledon-Turnier (2. bis 15. Juli 2018). Damit steigt die Vorfreude auf das wichtigste Turnier des Jahres.