Becker fehlt die Wertschätzung für Djokovic

Becker fordert mehr Respekt für Djokovic

Boris Becker hat die vermeintlich fehlende Wertschätzung der Öffentlichkeit für seinen Schützling Novak Djokovic beklagt. „Ihm gebührt mehr Respekt, als ihm entgegengebracht wird“, sagte der dreimalige Wimbledonsieger Becker am Rande der Australian Open in Melbourne, bei denen der topgesetzte Djokovic am Freitag sein Halbfinale gegen Titelverteidiger Stan Wawrinka (Schweiz/Nr. 4) bestreitet.

Becker kritisierte, dass vor dem ersten Grand Slam-Turnier fast nur über Major-Rekordsieger Roger Federer (Schweiz/Nr. 2) und French-Open-Gewinner Rafael Nadal (Spanien/Nr. 3) gesprochen worden sei. „Ich bin auch ein Fan von beiden Spielern. Sie sind enorm wichtig für das Tennis, aber man muss auch mal mit den Fakten umgehen“, forderte der 47-Jährige: „Und da ist die aktuelle Nummer eins Novak Djokovic aus Serbien.“

Mit dem viermaligen Melbourne-Sieger peilt Becker in dieser Saison unter anderem die Titelverteidigung in Wimbledon an. „Und wenn man einen Spieler wie Djokovic trainiert, ist das ultimative Ziel immer die Nummer eins. Das bleibt auch dieses Jahr so“, meinte Becker, der seit einem Jahr Coach des Serben ist.

Mittlerweile hat das Duo eine perfekte Basis für eine fruchtbare Zusammenarbeit gefunden. „Im vergangenen Jahr“, sagte Becker, „haben wir uns beide sehr gut kennengelernt und voneinander profitiert. Das ist auf dem Platz deutlich spürbar.“

Das Schwierigste sei gewesen, „miteinander genügend Zeit auf dem Trainingsplatz zu verbringen“, berichtete Becker weiter.

Djokovics Wimbledonsieg im vergangenen Sommer sei „für die Öffentlichkeit ein Knackpunkt“ gewesen. Spätestens da habe „jeder gesehen“, dass das Miteinander zwischen dem „Djoker“ und dem Deutschen funktioniert. Für Becker stand das aber schon vorher fest: „Wimbledon wird nicht im Finale gewonnen, sondern in irgendeinem Training, wo keiner zuschaut“, erklärte der sechsmalige Grand-Slam-Champion, der bei den Australian Open 1991 und 1996 triumphierte. (SID)


  1. feilgenhauer

    Hallo Boris Becker halt mal den Tennis Ball flach !
    Der Djoker Novak Djokovic bekommt die Aufmerksamkeit von uns den Fans
    und dem Zuschauer die IHM aktuell gehört !

    Das ein Warwinka, Nadal , Federer besser im Charisma und Persönlichen Vorstellung auftreten ist ein Management und Trainingssache !
    Die sind besser hier geschult im persönlichen Verkaufsmarketing Global !

    Den Federer kaufst eher einen Rolls oder Bentley ab
    dem Djoker eher einen Porsche oder Lambo !
    Dem Warwinka eher einen Hummer oder den Range Rover !
    Dem Federer eher eine Söhne & Lange Uhr
    dem Djoker eher eine IWC oder andere Sport Uhr !
    Ein gewisse weiche Eleganz trotz knallhartem Sport
    gegen top Sachliche Top Sportlichkeit Boris B. !

    Gentleman und Top Könner seit Jahren Federer und Nadal
    gegen einen absoluten Willens Sportler Novak Djokovic !

    Der Boris Becker von heute harmoniert deswegen als Ex Ballkünstler mit dem Djoker
    weil Du BB die Bälle zelebriert hast und der Djoker nach heutiger ART 2015 haut !

    Ihr BB und Djoker passt gut zusammen; Plus Pol und Minus Pol ziehen sich wie Magneten an ! Zwei mal PLUS = ergibt ja klar MINUS !
    Also Boris hol mit dem Djoker den Melburne Pokal ok !

    Eines haben ALLE, den brutalen Willen um den letzten BALL in der hintersten ECKE
    zu kämpfen ! Das fehlt den Deutschen nach Boris und Michael Stich total !

    Im heutigen Deutschen VERBANDSWESEN gehen die aktuellen Talente total unter !

    Keine Tennis Chance OHNE absolute PERSÖNLICHE Top Betreuung
    wie einst bei Nick Bolleterri dem alten Vietnam Kämpfer und Soldaten
    und heute der Chris Evert Loyd Tennis Akademie USA

    Im Dt. Verbandswesen ist noch NIE was Top International Gutes genesen !
    Seit 20 Jahren Flaute ! Hobby Tennis Spieler HF

  2. Joseph

    Selbst eingefleischte Federer-Fans erkennen neidlos an, daß Novak jetzt die absolute Nr. 1 ist.

    Sein Tennis grenzt oftmals an Perfektion – wie viele Jahre lang bei Roger! 🙂

    Go, Novak!

  3. Alex

    Ich glaube Herr Becker verwechselt da etwas. Federer und Nadal sind halt populärer. Das hat absolut nichts mit fehlendem Respekt oder Fakten zu tun. Nur weil jemand Nr.1 ist, ist er nicht unbedingt beliebt. Djokovic wurde von etwa 85% der Experten als Sieger vor Turnierbeginn getippt. Da würde ich schon sagen, daß er genügend respektiert wird.
    Da konnte sich Stich z.B ja auch nicht beklagen, daß Becker beliebter war bei den Deutschen. Auch wenn die Ansicht jetzt ein bißchen anders ist. Man wird entweder gemocht von den Fans oder nicht. So ist das halt, und Beschwerden darüber helfen überhaupt nicht.

  4. moco1

    Da bin ich dieser Meinung. Beliebtheit hat man oder eben nicht. Dieser Djokovic hat scheinbar keine Ahnung, wie man sich in die Herzen des Publikums spielt. Ich persönlich finde ihn auch unsympathisch.


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