Davis Cup World Group First Round – Australia v Germany

Alexander Zverev: „Ich höre nicht jedem zu“

Alexander Zverev bereitet sich nach seinem Zweitrundenaus in Rotterdam auf  das Turnier in Acapulco vor. In einem Interview hat er sich nun ausführlich über sein Verhältnis zu Roger Federer sowie einer lustigen Whatsapp-Gruppe mit den Laver Cup-Kollegen geäußert. Außerdem erklärt er Umstellungen seines Spiels, die mit seinem Fitnesstraining zu tun haben.



Schon beim Sieg im Laver-Cup zeichnete das Team Europe ein guter Teamgeist aus. Laut Aussagen von Alexander Zverev in einem Interview mit der Sportbild tauscht sich die Mannschaft um Roger Federer, Rafael Nadal, Tomas Berdych, Marin Cilic, Dominic Thiem und Zverev noch regelmäßig über eine Whatsapp-Gruppe  intensiv aus. „Roger ist der Lustigste von allen. Er schickt gerne Witze und lustige Videos“, sagte der Hamburger im Interview.

Allgemein habe er ein sehr gutes Verhältnis zu Federer. „Nach Niederlagen tröstet er mich schon mal und redet nach schweren Spielen mit mir.“ Bestes Beispiel: Das Kabinengespräch nach Zverevs Drittrundenaus bei den Australian Open gegen Hyeon Chung, wie tennis Magazin herausfand. Der Schweizer kümmere sich um die nächste Generation von Tennisspielern. „Ich glaube er möchte, dass das Tennis auch nach seiner Karriere in guten Händen bleibt“, vermutet Zverev.

Zverev

Zverev hat körperlich zugelegt.

Stärkere Physis: In vier Jahren 14 Kilo zugenommen

Körperlich hat Zverev in den vergangenen Jahren schon enorm zugelegt. Laut eigener Aussage hat er seit 2014 knapp 14 Kilogramm zugenommen und das ausschließlich an Muskelmasse. Er müsse aber noch lernen, seinen Körper zu verstehen. „Ich spiele schneller und härter, aber wegen der Umstellung landen auch schonmal Bälle im Zaun“, erklärt der 20-Jährige die Vor- und Nachteile der neuen Kraft. Zudem werde er nicht mehr so schnell müde und bekäme keine Krämpfe mehr.

Sowohl den Gewinn eines Grand-Slam-Turniers, als auch einen Sieg für Deutschland im Davis Cup hält Zverev für realistische Ziele. Dabei betont er nach dem gelungenen Davis-Cup-Auftakt wie wichtig der Einfluss von Boris Becker, dem Head of Men’s Tennis, ist. „Er ist einer auf den man hört. Ich höre nicht jedem zu.“

 

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