Dominic Thiem – German Open Hamburg

Das Ballkinder-Tagebuch: Zwei meiner Lieblingsspieler getroffen

Moritz von Blittersdorff berichtet von seinen Erlebnissen als Ballkind bei den German Open am Hamburger Rothenbaum.



Von Moritz von Blittersdorf 

Auch der zweite Tag am Hamburger Rothenbaum bot viele Highlights: das frühe Aus der beiden Deutschen Peter Gojowczyk und Philipp Kohlschreiber, ein packendes Spiel zwischen Marco Cecchinato und Gael Monfils und schlussendlich das Spiel mit der Nummer eins am Rothenbaum, Dominic Thiem.

Der Dienstag ist meistens der stressigste Tag der ganzen Turnierwoche für uns Ballkinder, denn es wurde auf allen vier Plätzen gespielt: insgesamt zehn Einzel und drei Doppel. Deswegen musste auch noch ein neues Ballkinder-Team zusammengestellt werden, sodass jedes Team nur noch einen Auswechselspieler hatte.

Einer von meinen zwei Lieblingsspielern ist Gael Monfils. Er lieferte sich ein sehr spannendes Spiel gegen seinen guten Freund Marco Cecchinato. Die Freundschaft zeigte sich auch während des Spiels: Nach einem Fehler haben sich beide zum Beispiel gegenseitig angezeigt, wie weit der Ball im Aus war. Und als sich Cecchinato über einen Zuschauer beschwerte, hat Monfils diesem anschließend erklärt, dass man nach einem Fehler nicht klatscht. Während der gesamten Partie verhielt sich der Franzose sehr fair; zudem ist er einer der wenigen, der sich bei uns Ballkindern bedankt, nachdem wir ihm beispielsweise das Handtuch gereicht haben.

Moritz von Blittersdorff traf einen seiner Lieblingsspieler, Dominic Thiem.

Der zweite von meinen beiden Lieblingsspielern ist Dominic Thiem. Der Österreicher erwies sich auch als sehr freundlich nach seinem Training: Er gab jedem Fan ein Autogramm oder posierte für ein Foto. Gegen Corentin Moutet hatte Thiem im ersten Satz noch Probleme und der Franzose konnte gut mithalten, doch letztendlich setzte sich der Topgesetzte 6:4, 6:2 durch.

Die beiden Deutschen, Peter Gojowczyk und Philipp Kohlschreiber, verloren leider beide. Gojowczyk schied nach nicht einmal einer Stunde gegen den Chilenen Nicolas Jarry aus. Bei Kohlschreiber war das Spiel hingegen enger: Der 34-Jährige verlor in drei Sätzen gegen den Qualifikanten Nikoloz Basilashvili. Kohlschreiber war während des Spiels nie mit sich zufrieden. Immer wieder schimpfte er: „Ich muss höher spielen.“, oder auch, „Der Return muss flach und hart in die Mitte.“ Kein guter Tag für die Deutschen!

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