Tennisblase Klipper THC Hamburg aus der Luft

Hamburg: Sportsenator stellt Öffnung der Tennisplätze in Aussicht

Ein weiteres Bundesland will Lockerungen im Freizeitsport ermöglichen: Hamburg will Anfang Mai einige Individualsportarten erlauben – darunter auch Tennis.

Beitragsbild: Klipper THC Hamburg

Seit Montag dürfen Tennisspieler in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Rheinland-Pfalz wieder zum Schläger greifen und die Plätze in ihren Clubs betreten. Nun zeichnet sich ab, dass wohl weitere Bundesländer diesen Beispielen folgen und ab Anfang Mai Einzelsportarten wie Tennis unter den gängigen „Corona-Regeln“ freigeben werden.

Hamburgs Sportsenator Andy Grote sagte gestern nach der Sportministerkonferenz: „In der ersten Mai-Woche wollen wir starten, das ist Konsens bundesweit. Und zwar mit Individualsport unter freiem Himmel, solange der Kontakt ausbleibt und die Abstände eingehalten werden.“ Das würde sich dann auf Sportarten wie Tennis, Golf und Reiten beziehen und auf Outdoorsport auf dem Wasser wie Kanu, Rudern und möglicherweise Segeln. Auch Schleswig-Holstein will unter anderem Tennis ab dem 4. Mai wieder zulassen.

Noch keine politischen Beschlüsse

Politisch beschlossen sind diese Lockerungsmaßnahmen des Coronavirus-Lockdowns in Hamburg allerdings noch nicht. Es wird davon ausgegangen, dass es vor dem 30. April keine Beschlüsse im Bereich Freizeitsport geben wird. Am 30. April beraten Bund und Länder über weitere Lockerungsschritte.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sagte heute auf einer Pressekonferenz im Hamburger Rathaus mit Blick auf die Gespräche am 30. April: „Sport wird dann ganz oben auf der Liste stehen. Wir konnten nicht alles gleichzeitig öffnen, weil wir  kontrolliert handeln müssen.“



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