Jannik Sinner

Jannik Sinner ist bei den Masters-Turnieren derzeit unantastbar.Bild: Imago

Miami Open: Nächster Rekord für Jannik Sinner

Jannik Sinner bricht beim Masters-Turnier in Miami einen zehn Jahre alten Rekord von Novak Djokovic – 26 Satzgewinne in Folge auf Masters-Ebene.

Er ist eine Macht auf Hartplatz und liegt weiterhin voll auf Kurs in Richtung Sunshine Double. Jannik Sinner hat beim ATP-Masters-1000-Turnier in Miami souverän das Achtelfinale erreicht und dabei einen neuen Rekord gesetzt. Nach dem 6:1, 6:4 gegen den Franzosen Corentin Moutet hat Sinner nun 26 Sätze in Folge bei Masters-Turnieren gewonnen.

Der Italiener knackte damit den Rekord von Novak Djokovic, der im Jahr 2016 24 Sätze in Folge auf dieser Turnierebene (seit 1990) gewann. Sinners Serie begann im vergangenen Jahr beim Masters-Turnier in Paris, das er ohne Satzverlust gewann, gefolgt vom Triumph in Indian Wells. Zwei Masters-Titel in Serie ohne Satzverlust hatte es zuvor in der ATP-Historie noch nie gegeben.

„Ich bin sehr glücklich, aber gleichzeitig spiele ich nicht nur deswegen“, sagte Sinner angesprochen auf seine neue Rekordserie. Mit eine Siegquote von 77,9 Prozent hat der 24-Jährige derzeit die drittbeste Siegquote bei Masters-Turnieren gemeinsam mit Roger Federer, nur Novak Djokovic (81,4 Prozent) und Rafael Nadal (82 Prozent) sind besser.

Jannik Sinner hat Hartplatz „durchgespielt”

Einen weiteren Rekord hält Sinner bei den ATP Finals, die er die letzten beiden Jahre jeweils ohne Satzverlust gewann – 20 siegreiche Sätze in Folge. Generell heißt es bei ihm: Er hat Hartplatz „durchgespielt“. Denn mit dem Titelgewinn in Indian Wells vergangene Woche gewann er den letzten großen Hartplatztitel, der ihm noch fehlte.

Der Italiener siegte bei den beiden Hartplatz-Grand-Slam-Turnieren – den Australian Open und US Open –, bei den ATP Finals und allen sechs Masters-Turnieren (Indian Wells, Miami, Kanada, Cincinnati, Shanghai und Paris), die auf Hartplatz ausgetragen werden. Sinner ist der vierte Spieler nach Andre Agassi, Roger Federer und Novak Djokovic mit diesem besonderen Hartplatz-Coup. Das Besondere: Dem Italiener gelang dieses Kunststück bereits mit 24 Jahren. Die anderen drei in dieser elitären Liste waren deutlich später dran – Federer (30 Jahre), Djokovic (31 Jahre) und Agassi (32 Jahre).