Serena Williams wollte sich nicht zu Djokovic äußern

Williams schweigt zum Thema Djokovic: „Das überlasse ich euch“

New York (SID) – Die Disqualifikation des topgesetzten Novak Djokovic (Serbien) bei den US Open in New York hat zumindest Serena Williams (USA) buchstäblich sprachlos gemacht. „Zu dem Thema werde ich absolut nichts sagen, das überlasse ich euch“, sagte die 38-Jährige in der Pressekonferenz nach ihrem Achtelfinalsieg gegen die Griechin Maria Sakkari.

Etwas gesprächiger war der Australier Alex De Minaur, der erstmals in seiner Karriere das Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers erreicht hat, allerdings ging es ihm mehr um sich selbst als um Djokovic. „Es interessiert mich gar nicht, weil er nicht in meiner Hälfte des Tableaus war“, sagte De Minaur nach dem Achtelfinalsieg gegen den Kanadier Vasek Pospisil: „Ich spiele jedes Match, wie es kommt, alles andere blende ich aus.“

So sieht es auch Dominic Thiem, der Österreicher ist nach dem Exit von Djokovic der topgesetzte Spieler des Turniers. „Für mich persönlich spielt es keine Rolle, ich konzentriere mich immer nur auf mein nächstes Match, und das wäre nicht gegen Novak gewesen“, sagte Thiem nach seinem Achtelfinalsieg gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime. Dass Roger Federer (Schweiz/Knieverletzung), Rafael Nadal (Spanien/Verzicht) und nun auch Djokovic nicht dabei sind, „macht für die Drei vielleicht einen Unterschied, aber für mich nicht“.

Djokovic war am Sonntagabend im Achtelfinale gegen den Spanier Pablo Carreno Busta im ersten Satz disqualifiziert worden. Der Serbe hatte nach dem Break zum 5:6 einen Ball frustriert nach hinten gedroschen und dabei eine Linienrichterin am Kehlkopf getroffen. Die Frau sackte zu Boden und schnappte hörbar nach Luft, Djokovic wurde gemäß Reglement von dem deutschen Supervisor Sören Friemel aus dem Turnier genommen.