Cori Gauff

Anisimova, Gauff und Co.: Auf diese Debütantinnen sollten sie in Wimbledon achten

Insgesamt 27 Spielerinnen stehen in diesem Jahr erstmals in der Wimbledon-Hauptkonkurrenz der Damen. Wir stellen neben Cori Gauff und Amanda Anisimova einige interessante Emporkömmlinge genauer vor.

Amanda Anisimova (USA)

Bei ihrer ersten Teilnahme an der Hauptkonkurrenz in Wimbledon ist Amanda Anisimova an Position 25 gesetzt.

Die 17-jährige US-Amerikanerin steht erstmals im Wimbledon-Hauptfeld der Damen – gesetzt an Position 25. 2016 spielte Anisimova ihre erste Profisaison. 2017 gewann sie gegen die diesjährige Qualifikations-Überfliegerin Cori Gauff (weiter unten mehr) den Juniorinnen-Wettbewerb bei den US Open. Dank einer Wildcard sorgte sie 2018 mit dem Achtelfinaleinzug beim renommierten Turnier in Indian Wells für Aufsehen. Erst Karolina Pliskova stoppte sie mit 1:6, 6:7. Bei den French Open 2019 dann der enendgültige Durchbruch: Im Stade Roland Garros setzte sie sich im Viertelfinale gegen Mitfavoritin Simona Halep durch. Im Halbfinale unterlag sie der späteren Siegerin Ashleigh Barty. Mittlerweile konnte sich Anisimova unter den Top 30, auf Rang 26, etablieren. In der ersten Wimbledon-Runde trifft sie am Dienstag auf die Rumänin Sorana Cirstea.

Cori Gauff (USA)

Cori Gauff

Die 15-jährige Cori Gauff trifft in Runde Eins auf ihr Vorbild Venus Williams.

Erst 15 Jahre ist die Qualifikations-Überfliegerin alt. Ohne Satzverlust kämpfte sich die junge US-Amerikanerin in die Hauptkonkurrenz. Seit Beginn der Open Era ist sie die jüngste Spielerin, die sich über die Qualifikation einen Platz im Hauptfeld gesichert hat. Aktuell ist sie an Rang 313 der WTA-Rangliste gelistet. Durch den Erstrundeneinzug wird sie mindestens auf 275 vorrücken. In der ersten Runde trifft sie nun am Montag (nach 17.30 Uhr) auf ihr Idol Venus Williams. Als Williams 2004 ihren zweiten Wimbledontitel ergatterte, war die Teenagerin noch nicht mal geboren. Mit einem Altersunterschied von 23,74 Jahren ist es das Grand Slam-Match mit der fünfthöchsten Jahresdifferenz. Den Rekord (28,28 Jahre) hält die Partie zwischen Gisela Dulko (19) und Martina Navratilova (47) bei den French Open 2004.

Iga Swiatek (POL)

Die Junioren-Wimbledon-Siegerin 2018, versucht an ihren French-Open Erfolg in diesem Jahr anzuknüpfen.

Die Weltranglisten 63. feiert ihr Debut im Wimbledon-Hauptfeld. Im vergangenen Jahr gewann die Polin an gleicher Ort und Stelle in der Junioren-Konkurrenz. Der Durchbruch gelang der 18-Jährigen nach dem Erreichen der zweiten Runde der Australien Open bei den French Open. In Paris musste sie sich erst gegen Simona Halep geschlagen geben. In der ersten Runde trifft sie nun am Montag auf die Schweizerin Viktorija Golubic (WTA 81). Bei einem Sieg könnte in der zweiten Runde Naomi Osaka auf die Polin warten.

Kaja Juvan (SLO)

Kaja Juvan trifft am Dienstag auf Kristyna Pliskova.

Die 18-jährige Slowenin belegt derzeit Platz 133 der WTA-Rangliste. Im vergangenen Jahr wurde sie Jugend-Olympia-Siegerin in Buenos Aires – sowohl im Einzel- als auch im Doppel. Durch die zweifache Goldmedaille konnte sie für ihr Land Geschichte schreiben. Nachdem auch sie sich durch die Qualifikation gespielt hat, trifft sie am Dienstag auf die Tschechin Kristyna Pliskova.

Astra Sharma (AUS)

Letzte Woche erreicht die Australierin ihren Karrierehöhepunkt an Position 85.

Die dritte Premiere in 2019: Neben ihrem Debut in Wimbledon feierte Sharma ebenfalls bei den Australien- und French Open in diesem Jahr ihre Teilnahme im Hauptfeld. In Melbourne spielte sie sich in Runde Zwei, dann unterlag sie der Griechin Maria Sakkari. Im April erreichte sie in Bogota ihr erstes WTA-Finale. Vergangene Woche rückt die Australierin erstmals auf Rang 85 der Weltrangliste vor.  Am Montag wollte sie gegen Sofia Kenin versuchen, mit ihrem kraftvollen Spiel zu überzeugen. Doch sie verlor glatt in zwei Sätzen.

Dayana Yastremska (UKR)

2018 gewinnt die 19 Jahre alte Ukrainin gleich drei WTA-Titel.

Seit 2018 hat die erst 19-Jährige Ukrainerin bereits drei WTA-Turniere gewonnen. Mit Wimbledon feiert sie ihr viertes Grand Slam-Debut der letzten zehn Monate. Bei den Australien Open kämpfte sich Yastremska bis in Runde drei, wo sie Serena Williams klar mit 2:6 und 1:6 unterliegt. In Wimbledon gewannt sie am Montag in Runde Eins gegen die Italienerin Camila Giorgi. In der zweiten Runde trifft sie auf die Amerikanerin Sofia Kenin.

Lesley Kerkhove (NED)

Nach dem Sieg im Quali-Finale über Sabine Lisicki steht Kerkhove erstmals im Wimbledon-Hauptfeld.

Nach ihrem Sieg über Wimbledon-Finalistin 2013 Sabine Lisicki im Qualifikations-Finale steht die 27-Jährige zum zweiten Mal im Hauptfeld eines Grand Slams. Vor zwei Jahren konnte sich Kerkhove erstmalig für das Hauptfeld der US Open qualifizieren. Derzeit steht sie an Postition 201 im WTA-Ranking. In der ersten Runde wartet nun die Serbin Ivana Jorovic auf die Holländerin.

Karolina Muchova (CZE)

2019 steht sie erstmals in einem WTA-Finale. Nun feiert Karolina Muchova ihr Debut in der Wimbledon-Hauptkonkurrenz.

Erstmals stand die 22-Jährige im Rampenlicht, als sie bei ihrem Grand Slam Debut 2018 bei den US Open Gabine Muguruza aus dem Turnier warf. Daraufhin konnte sich die Tschechin bis in Runde drei kämpfen, wo sie Ashleigh Barty unterlegen war. In Prag erreichte sie in diesem Jahr erstmals ein WTA-Finale. Die Weltranglisten 68. trifft nun am Montag auf die Serbin Aleksandra Krunic.