Novak Djokovic gewinnt die ATP-Finals

Novak Djokovic gewinnt die ATP-FinalsBild: AFP/SID/Marco BERTORELLO

Djokovic gewinnt ATP Finals

Turin (SID) – Der Serbe Novak Djokovic hat in Turin zum sechsten Mal die ATP-Finals der acht jahresbesten Spieler gewonnen. Damit stellt er den Roger Federers Rekord ein. In seinem achten Finale beim mit 14,75 Millionen Dollar dotierten Jahresabschlussturnier der ATP-Tour trat der 35-Jährige gegen den norwegischen French-Open- und US-Open-Finalisten Casper Ruud an. Mit dem 7:5, 6:3-Erfolg ist er somit Nachfolger des verletzten Hamburger Olympiasiegers Alexander Zverev. Der Deutsche setzte sich 2021 im Finale von Turin gegen Daniil Medvedev durch.

Djokovic: Ohne Matchverlust

Für seinen Durchmarsch zum Titel kassierte Djokovic die Rekordprämie von 4,74 Millionen Dollar. Der Weltranglistenachte hatte nach seinen drei Vorrundenerfolgen auch das Halbfinale gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz glücklich mit 7:6 (7:5), 7:6 (8:6) gewonnen. Insgesamt gab der langjährige Weltranglistenerste in den fünf Begegnungen nur einen Satz ab. Ruud hatte sich im Semifinale durch einem 6:2, 6:4-Erfolg gegen Andrey Rublev für sein erstes Endspiel beim Saisonfinale qualifiziert.

Alcaraz bleibt Nummer eins

Trotz Djokovics Erfolg schließt erstmals der Spanier Carlos Alcaraz das Jahr als Nummer eins der Weltrangliste ab. Er fehlte verletzungsbedingt in der italienischen Großstadt. Aus dem Kreis der Teilnehmer in Turin hätten nur Rafael Nadal sowie der Grieche Stefanos Tsitsipas durch einen Turniersieg die Spitzenposition erobern können. Allerdings scheiterten beide bereits in der Vorrunde.

Djokovic holte sich im Endspiel den ersten Satz durch das erste Break im Matchverlauf. Im zweiten Durchgang bedeutete Ruuds Aufschlagverlust zum zwischenzeitlichen 1:3 die Vorentscheidung zugunsten seines zwölf Jahre älteren Kontrahenten.

Durch seine achte Teilnahme an einem Endspiel der ATP-Finals zog Djokovic mit dem deutschen Idol und seinem Ex-Trainer Boris Becker gleich. Rekordfinalist beim Saisonfinale ist Federer mit zehn Auftritten vor dem in der ehemaligen CSSR geborenen US-Amerikaner Ivan Lendl.