Internazionali BNL D’Italia 2019 – Day One

Weltranglisten: Zverev rutscht ab, Kerber klettert hoch

Köln (SID) – Alexander Zverev hat nach seinem Aus im Viertelfinale des ATP-Masters in Madrid einen weiteren Platz in der Weltrangliste verloren und ist auf Platz fünf zurückgefallen. Der 22 Jahre alte Hamburger, der im Vorjahr in der spanischen Hauptstadt triumphiert hatte, wurde von Dominic Thiem überholt. Vor dem Österreicher liegen noch Spitzenreiter Novak Djokovic (Serbien), Rafael Nadal (Spanien) und Grand-Slam-Rekordgewinner Roger Federer (Schweiz).

In dieser Woche hat Zverev in Rom die nächste Chance, seine Formkrise zu beenden. In der italienischen Hauptstadt hat der Hamburger als Vorjahresfinalist allerdings 600 Weltranglistenpunkte zu verteidigen. Damit droht er vor den French Open (26. Mai und 9. Juni) weiter zurückzufallen. Nach einem Freilos zum Auftakt wird in der zweiten Runde München-Finalist Matteo Berrettini (Italien) oder der Franzose Lucas Pouille in Rom Zverevs Gegner sein.

Nach unten im Ranking ging es auch für Jan-Lennart Struff. Seine Platzierung in den Top 50 konnte er nicht halten. Er belegt momentan Platz 52. Drittbester Deutscher ist Philipp Kohlschreiber, der ebenfalls aus den Top 50 rutschte (#56). Es folgt Peter Gojowczyk, der seine Position (#82) halten konnte. Mischa Zverev dagegen purzelte nach zuletzt zahlreichen frühen Niederlagen aus den Top 100 (#101).

Angelique Kerber ist im WTA-Ranking dagegen einen Platz nach oben geklettert und belegt derzeit Position drei. Kerber musste in Madrid wegen einer Knöchelverletzung vorzeitig rausziehen und wird auch nicht beim Turnier in Rom an den Start gehen. Sie profitierte von frühen Aus der Titelverteidigerin Petra Kvitova in Madrid. Die Tschechin verlor drei Plätze und findet sich derzeit auf Rang sechs in der Weltrangliste wieder.

Neben Keber stehen aktuell vier weitere deutsche Spielerinnen in den Top 100: Julia Görges (#18), Tatjana Maria (#59), Andrea Petkovic (#69) und Mona Barthel (#88). Bis kurz vor die besten 100 Spielerinnen hat sich Laura Siegemund wieder gekämpft (#105).