Die Highlights der WTA-Tour 2026

Mirra Andreeva Bild: Imago

Definitiv ein Saison-Highlight: Gewann als Teenagerin Roland Garros: Mirra Andreeva.

Die Saison 2026 neigt sich dem Ende zu: Es wurde Tennisgeschichte geschrieben, zwei junge Spielerinnen wurden zu Grand Slam-Champions, eine Tennis-Legende kehrte zurück auf den Platz und in New York gab es einen Wechsel an der Spitze der WTA-Weltrangliste.

Die Highlights der Saison 2026 im Damentennis:

Zeynep Sönmez sorgte in Melbourne für einen Hype

In Melbourne schrieb Zeynep Sönmez, die sich über die Qualifikation ins Hauptfeld spielte, türkische Tennis-Geschichte. Als erste türkische Spielerin überhaupt erreichte sie die dritte Runde eines Grand Slam-Turniers. Große Unterstützung erhielt sie aus dem Publikum, welches aus einem Meer aus türkischen Flaggen bestand.

„Ich habe mich wie zu Hause gefühlt, fast wie in Istanbul. Ich hatte das Gefühl, als spielten wir alle zusammen“, sagte die 24-Jährige (23-Jährige zu diesem Zeitpunkt) in Melbourne. Sönmez startete das Jahr außerhalb der Top 100. Aktuell ist sie die Nummer 63 der Welt.

Sunshine Double für Aryna Sabalenka

Aryna Sabalenka startete gut in die Saison. In Melbourne erreichte sie das Finale bei den Australian Open. Im März feierte die 28-Jährige (zu diesem Zeitpunkt 27-Jährige) dann einen prestigeträchtigsten Erfolg: Sie gewann sowohl das WTA-1000-Turnier in Indian Wells (die BNP Paribas Open) als auch das Miami Masters (Miami Open).

Damit spielte sie sich in den elitären Kreis der Sunshine Double-Sieger. Die deutsche Tennis-Legende Steffi Graf schaffte den Doppel-Sieg sogar zweimal (1994 und 1996). Sabalenka hatte in Indian Wells Elena Rybakina in drei Sätzen (3:6, 6:3 und 7:6) geschlagen. In Miami besiegte Sabalenka die zweifache Grand Slam-Siegerin Coco Gauff, ebenfalls in drei Sätzen (6:2, 4:6 und 6:3).

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Geschafft! Gewann zuerst in Indian Wells, anschließend in Miami: Aryna Sabalenka.

Die restliche Saison verlief für Sabalenka nicht nach Plan. In New York erreichte sie das Finale, musste sich ansonsten ungewöhnlich früh in Turnieren geschlagen geben. Ihre letzte große Chance der Saison: die WTA-Finals in Indian Wells.

Teenage Dream und Paris-Reise von der Qualifikation bis ins Finale

In Paris wurde für die 19-jährige Mirra Andreeva ein Traum wahr: In der französischen Hauptstadt gewann sie ihren ersten Grand Slam-Titel. Im Finale schlug sie die Polin Maja Chwalinska, die in diesem Jahr einen Rekord-Aufstieg hinlegte, souverän in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:2. Die Teenagerin krönte sich damit zur jüngsten Siegerin der French Open seit Monica Seles im Jahr 1992.

Maja Chwalinska stand vor Roland Garros außerhalb der Top 100, auf Rang 114. Über die Qualifikation spielte sie sich bis ins Finale und schaffte damit Historisches. Sie ist erst die zweite Qualifikantin (nach Emma Raducanu, die 2021 die US Open gewonnen hatte), die in der Open Era die Reise von der Qualifikation bis ins Endspiel schaffte. Nach ihrem ersten Grand Slam-Finale stand die 25-Jährige (zu diesem Zeitpunkt 24-Jährige) auf Rang 21.

Auf das Paris-Märchen folgten einige Niederlagen. In Asien fand Chwalinska zurück zu ihrem Spiel. In Singapur erreichte sie das Halbfinale, Mitte Oktober gewann sie in Wuhan ihren ersten WTA-1000-Titel und ihren ersten WTA-Titel überhaupt. In drei Sätzen (2:6, 6:4 und 6:2) besiegte sie die Britin Sonay Kartal, nachdem sie zunächst deutlich mit Satz und Break zurücklag und den Turn-Around schaffte.

„Mein Ziel zu Saisonbeginn war die Top 100“, sagte Chwalinska in Wuhan. Diesen Meilenstein übertraf sie bei weitem. Nach ihrem Triumph in Wuhan schaffte sie erstmals den Sprung unter die Top 20: Aktuell steht die polnische Aufsteigerin auf Rang elf.

Mirra Andreeva geht viral: „Danke an mich“

Ebenfalls eine erfolgreiche Saison spielte bisher die Paris-Siegerin Mirra Andreeva. Neben ihrem ersten Grand Slam-Titel gewann die Russin das WTA-500-Turnier in Adelaide (6:3, 6:1 gegen Victoria Mboko) und das WTA-500-Turnier in Linz (1:6, 6:4 und 6:3 gegen Anastasia Potapova). Im Doppel gewann sie an der Seite von Diana Shnaider das WTA-1000-Turnier in Rom. Bei einer Person bedankte sich Andreeva dabei besonders: bei sich selbst – mittlerweile ist es zu einem Ritual bei ihren Siegesreden geworden.

„Am Anfang gab es noch nicht viele Leute, die das wirklich bekannt gemacht und online gestellt haben. Erst nachdem ich mein erstes 1000er-Turnier gewonnen hatte, ging es viral. Je mehr ich gewann, desto öfter habe ich es gesagt und jetzt ist es eine Art Markenzeichen von mir“, erklärte Andreeva im „Served with Andy Roddick“- Podcast. Inspiration sei der Rapper Snoop Dogg gewesen, der sich bei einer Award-Show bei sich selbst bedankt hatte.

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Mit „I want to thank myself“-Jacke: Mirra Andreeva, Foto: Jürgen Hasenkopf

„Ich möchte mir selbst dafür danken, dass ich an mich glaube, dass ich immer einhundert Prozent gebe – auch wenn es hart ist – ,dass ich jeden Tag versuche, als Mensch und als Spielerin besser zu werden, dass ich daran geglaubt habe, dass ich das schaffen kann und dass ich gegen so viele innere Dämonen gekämpft habe. Nur ich weiß, wie schwer es für mich war und wie nervös ich während dieser zwei Wochen war. Deshalb auch: Danke an mich selbst, dass ich so hart gearbeitet und mein Bestes gegeben habe“, sagte Andreeva in Paris in ihrer Dankesrede an sich selbst adressiert.

Die Rückkehr der Williams-Sisters

Ein weiteres Highlight: Die Rückkehr der Williams-Schwestern. Während Venus Williams noch immer vereinzelt im Einzel und Doppel auf der Tour antritt, hatte Serena Williams ihre aktive Profi-Karriere im September 2022 beendet. Ihr letztes Match hatte die US-Amerikanerin bei den US Open vor heimischem Publikum gespielt. In New York musste sie sich damals in der dritten Runde Ajla Tomljanovic geschlagen geben.

Nachdem schon Monate im Vorfeld über ein mögliches Comeback spekuliert wurde, stand Serena Williams dann im Queenˋs Club in London wieder auf dem Court – zunächst im Doppel mit der Kanadierin Victoria Mboko. „The Goat is back!“ (zu deutsch: „Die Größte/Beste aller Zeiten ist zurück!“) schrieben User begeistert in den Sozialen Medien.

In Wimbledon gab Serena Williams dann ihr Comeback im Einzel. Sie musste sich jedoch in Runde eins nach drei Sätzen und zwei Stunden und 22 Minuten der Australierin Maya Joint geschlagen geben. Das ursprünglich angekündigte Comeback der Williams-Sisters konnte dann aufgrund einer Knieverletzung, die sich Serena Williams im Einzel zugezogen hatte, nicht stattfinden.

Schlussendlich fand das Comeback dann im August statt, bei den Cincinnati Open. Es war der erste gemeinsame Auftritt seit vier Jahren. Auch in New York trat das Duo bei den US Open an. Beide Doppel-Matches verloren die Schwestern im Match-Tiebreak.

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Wie in alten Zeiten? Serena und Venus Williams in New York.

Trotz verlorenen Matches wurde schnell klar: Ihre Strahlkraft auf den Tennissport haben die beiden US-Amerikanerinnen, die in ihren Karrieren Historisches schafften und den Sport nachhaltig prägten, nicht verloren. „Welcome to the Williams-Show“, hieß es auf einem Plakat, das auf den vollbesetzten Rängen in die Höhe gehalten wurde.

Serena Williams und Carlos Alcaraz im Mixed in New York

Zuvor trat Serena Williams gemeinsam mit Carlos Alcaraz, der im Big Apple nach über vier Monaten Verletzung (Handgelenk) sein Comeback gegeben hatte, im Mixed-Wettbewerb an: für viele Fans ein Highlight! Das Duo spielte sich bis in Runde zwei. Mit starken Returns und Rückhand-Volleys schien es kurzzeitig so, als würde Serena Williams die Zeit zurückdrehen.

Ob es zukünftig weitere Auftritte des Williams-Duos im Einzel, Doppel oder Mixed geben wird, blieb offen. Feststeht: Ihren Ehrgeiz hat Serena Williams nicht verloren. „Meine Beziehung zu Tennis ist eine Hass-Liebe. Ich liebe es, aber Ich hasse es immer noch zu verlieren (…)“, sagte sie in einem Interview mit NBC News.

Kritiker des Comebacks merkten an, dass die Vergabe der Wildcards, die die Teilnahme in den Hauptfeldern der Turniere für Serena und Venus Williams ermöglichten, nicht fair gegenüber Nachwuchsspielern oder Spielern, die aus Verletzungspausen zurückkehren, sei. Besonders wurde dabei Venus Williams kritisiert, die in der laufenden Saison mehrere Wildcards im Einzel erhalten hatte und sich jeweils in Runde eins geschlagen geben musste.  Für viele Tennisfans war es dennoch ein Highlight, das Williams-Duo 2026 gemeinsam auf dem Court zu sehen.

Der Star der Rasensaison: Linda Noskova

Stark zeigte sich erneut das tschechische Damen-Tennis im All England Club. Der grüne Untergrund machte auf ein neues aufstrebendes tschechisches Talent aufmerksam: Linda Noskova.

Die 21-Jährige gewann auf dem heiligen Rasen in Wimbledon ihren ersten Grand Slam-Titel. Im rein tschechischen Finale besiegte sie Karolina Muchova in drei Sätzen mit 6:2, 7:5 und 6:3.

Kurz vor ihrem Wimbledon-Triumph gewann Noskova das WTA-500-Turnier in Berlin, wo sie sich im Endspiel gegen die US-Amerikanerin Jessica Pegula durchsetzte. Auch im Doppel siegte Noskova an der Seite von Ekaterina Alexandrova. Nach dem Erfolg in der deutschen Hauptstadt erreichte die Tschechin erstmals die Top Ten (Rang zehn). Im Anschluss ihres ersten Grand Slam-Titels erreichte sie sogar Rang sieben. Platz sechs ist ihr bisher höchstes Ranking. Aktuell steht sie auf Position acht.

Emotionaler Eala-Moment auf dem Wimbledon Centre Court

2026 feierte Alexandra Eala ihren großen Durchbruch. In dieser Saison erreichte sie erstmals die Top 20 der Weltrangliste. Ihre Bestplatzierung erreichte sie im August: Rang 18. Aktuell steht sie auf Platz 20.

Im Juni gewann Eala die Birmingham Open (WTA 125) – ihr erster Turniersieg auf Rasen. Ihren Erfolgslauf setzte sie dann in Wimbledon fort. Im All England-Club schrieb sie die philippinischen Geschichtsbücher des Tennissports um. Als erste philippinische Spielerin überhaupt zog sie ins Achtelfinale eines Grand Slam-Turniers ein. Das Rasen-Märchen endete mit der Niederlage gegen die ItalienerinJasmine Paolini.

In Runde drei hatte Eala zuvor in einem emotionalen Match die Titelverteidigerin Iga Swiatek auf dem Centre Court von Wimbledon in zwei Sätzen mit 7:6 und 6:2 besiegt. Im anschließenden On Court-Interview zeigte sich die 21-Jährige sichtlich gerührt: „Ich bin sehr emotional. Für jemanden wie Iga, die schon so viele Slams gewonnen hat oder für jemanden wie Serena oder Venus (Williams), mag dieser Erfolg klein erscheinen, aber für jemanden, der auf den Philippinen aufgewachsen ist … Ich bin jeden Tag nach der Schule mit meinem Bruder und meinem Großvater zum Training gegangen – mit meinen Rüschensocken, meinen Schuhen mit Leuchtfunktion und meinen runden Wangen – Für dieses kleine Mädchen bedeutet das hier einfach alles.“

Im “Served with Andy Roddick“-Podcast verriet Eala, dass es ihr großer Traum sei, Wimbledon eines Tages zu gewinnen. Der Rasenklassiker ist ihr Lieblings-Turnier – In den nächsten Jahren wird sich zeigen, ob und wann es so weit sein wird. Fest steht: die Karriere der jungen Philippinerin ist vielversprechend.

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Ein Herz für die Fans: Alexandra Eala.

Eala ist in dieser Saison zum Publikums-Liebling mutiert. Oder um es in den Worten von Venus Williams zu sagen: „Alex ist ein Weltstar.“ In ihrer Heimat löste die 21-Jährige eine Tennis-Euphorie aus.

Wimbledon war erst der Anfang. In den darauffolgenden Turnierwochen füllte Eala weiterhin die Zuschauerränge. Die Welt sprach vom Eala-Effekt. Sie spielte umgeben von einem Meer aus philippinischen Flaggen und Fan-Plakaten – so auch in Washington D.C, wo Eala erneut Historisches schaffte. Mit dem Sieg des WTA-500-Turniers gewann sie als erste Spielerin von den Philippinen einen WTA-Titel. Im Finale besiegte sie die US-Amerikanerin Jessica Pegula.

Fest steht: Eala ist bereits mit 21 Jahren die erfolgreichste Spielerin ihrer Nation. Venus Williams hatte Recht behalten: Die Linkshänderin ist ein Weltstar – auch über den Sport hinaus. So besuchte sie in diesem Jahr die New Yorker sowie die Pariser Fashion-Week. Zudem steht sie auf der Liste der einflussreichsten Personen 2026 der TIME100. In der Laudatio schrieb Tennis-Legende Rafael Nadal über die Absolventin seiner Academy, der Rafa Nadal Academy: „Eine ihrer größten Stärken ist ihre Fähigkeit, zuzuhören, zu lernen und sich ständig weiterzuentwickeln.“

Hometown-Champion! Heimsieg in Hamburg für Tamara Korpatsch

Ein Highlight aus deutscher, vor allem aus hamburgischer Sicht, war der Sieg von Tamara Korpatsch aus dem Club an der Alster bei den MSC Hamburg Ladies Open. Die 31-Jährige setzte sich im Finale souverän in zwei Sätzen (6:3, 6:3) gegen die Ungarin Anna Bondar durch. Vor heimischen Publikum gewann sie ihren zweiten WTA-Titel. Korpatsch war damit die erste deutsche Siegerin des Turniers in Hamburg seit Steffi Graf im Jahr 1992.

Durch den Turniersieg in der Hansestadt und die damit verbundenen 250 Weltranglistenpunkte, sprang sie erstmals in ihrer Karriere unter die Top 50 und erreichte mit Rang 45 ein Karriere-High. Aktuell steht sie auf Rang 56 – Damit ist sie momentan die deutsche Nummer eins im Damentennis.

Die Zukunft der WTA? Iva Jovic vs. Alexandra Eala in New York

Dieses Match könnte eine Vorschau der zukünftigen Stars der WTA gewesen sein: Bei den US Open lieferten sich die beiden Aufsteigerinnen der Saison Iva Jovic und Alexandra Eala in der Night-Session im Arthur Ashe-Stadium ein Duell der Extraklasse. In seinem Podcast bezeichnete der US Open-Sieger von 2003, Andy Roddick, das Match in New York als eines der besten und wichtigsten Spiele des Turniers. Er lobte dabei die Reife der jungen Spielerinnen und die Qualität des Matches.

In drei Sätzen mit 7:5, 3:6 und 7:5 setzte sich die 18 Jahre alte US-Amerikanerin Iva Jovic gegen ihre Kontrahentin aus den Philippinen durch. „Das Niveau war auf beiden Seiten unglaublich, wir haben definitiv eine Show geliefert und es hat buchstäblich alles gekostet, um zu gewinnen“, sagte Jovic in Flushing Meadows.

Rund eine Woche vor ihrem Drittrunden-Match standen beide Spielerinnen bereits im Rahmen des Exhibition-Events „Stars of the Open“ gemeinsam auf der größten Tennis-Bühne der Welt – auf dem Centre Court der US Open wird man mit großer Wahrscheinlichkeit sowohl Iva Jovic als auch Alexandra Eala noch häufiger sehen.

Jovic steht aktuell auf Rang zwölf der Weltrangliste. Kürzlich stand sie sogar auf Rang elf – kurz vor dem Einzug in die Top Ten. Die Teenagerin verfolgt große Ziele. „Ich möchte die Nummer eins der Welt sein“, sagte sie im „Welcome to the Party“-Podcast von Billie Jean King.

Elena Rybakina wird die Nummer eins in New York

In New York wurde Elena Rybakina nicht nur durch den Einzug ins Halbfinale die neue Nummer eins der Welt, sondern verließ das Arther Ashe Stadium als dreifache Grand Slam-Siegerin. Die Kasachin gewann in diesem Jahr erstmals die US-Open. Im Finale schlug sie Aryna Sabalenka in drei Sätzen mit 6:4, 5:7 und 6:2.

Ihren ersten Grand Slam-Titel gewann sie 2022 gegen die ehemalige Weltranglistenzweite Ons Jabeur in Wimbledon. Ihren zweiten Titel gewann sie in diesem Jahr zu Saison-Start in Australien. Im Endspiel besiegte sie in Melbourne ebenfalls Sabalenka in drei Sätzen (6:4, 4:6, 6:4). Zum Karriere-Grand Slam fehlt Rybakina jetzt nur noch in Sieg in Roland Garros.

Saisonfinale in Indian Wells

Das letzte große Highlight der Saison: die WTA-Finals in Indian Wells. Im vergangenen Jahr gewann Elena Rybakina das Finale in Riad (Saudi Arabien). Die Kasachin setzte sich im Finale gegen die damalige Weltranglistenerste Aryna Sabalenka durch.

In diesem Jahr reist Rybakina als Nummer eins der Welt und frischgebackene US Open-Siegerin nach Indian Wells. Außerdem qualifiziert haben sich Sunshine Double-Siegerin Aryna Sabalenka und Roland Garros-Champion Mirra Andreeva. Die Teenagerin tritt in diesem Jahr erstmals bei dem prestigeträchtigsten Event an.

Ebenfalls an den Start gehen die US-Amerikanerinnen Jessica Pegula (Siegerin des Masters in Dubai) und Coco Gauff (Cincinnati Champion 2026) sowie die ukrainische Siegerin des WTA-1000-Turniers in Rom, Elina Svitolina. Erstmals qualifiziert für das Saisonabschluss-Turnier hat sich außerdem Wimbledon-Champion Linda Noskova. Als letztes qualifizierte sich die tschechische Wimbledon-Finalistin Karolina Muchova. Die WTA-Finals werden vom 8. bis 15. November im kalifornischen Indian Wells ausgetragen.

Text: Anna Sophia Antic. Sie studiert Journalismus an der IU-Akademie.