2018 US Open – Day 4

Podcast aus New York: Half der Schiedsrichter Nick Kyrgios?

Willkommen zum vierten Daily von Chip & Charge während der US Open. Der Tag in New York kannte stundenlang nur ein Thema, und das hatte nur indirekt mit dem Geschehen auf dem Court zu tun. Denn als Schiedsrichter Mohamed Lahyani sich entschied, einen Seitenwechsel während des Matches zwischen Pierre Hugues Herbert und Nick Kyrgios zu nutzen, um den Schiedsrichterstuhl zu verlassen und den bisher dahin schwach aufspielenden Kyrgios zu fragen was los sei, war die Aufregung groß. Denn auch wenn das Mikrofon nicht das ganze Gespräch aufzeichnete, schien es so, als wenn Lahyani Kyrgios wortreich zu einer besseren Leistung ermunterte. Der Australier drehte im Anschluss ein Match, in dem er anfangs lustlos wirkte. Andreas und Philipp fassen den Vorfall und die Reaktionen zusammen.

Hier geht es zum Podcast aus New York, Tag 4:

Für Kyrgios geht es nun am Samstag gegen Roger Federer. Der setzte sich souverän in drei Sätzen gegen Benoit Paire durch. Auch Novak Djokovic und Alexander Zverev mussten nicht viele Federn lassen. Insgesamt drei Deutsche erreichten die dritte Runde, neben Zverev gelang dies auch Jan-Lennard Struff und Philipp Kohlschreiber. Für den geht es nun gegen Zverev.

Neuer Court, viele Sensationen

Mehr Überraschungen gab es hingegen bei den Damen. Caroline Wozniacki erwischte einen schwachen Abend gegen Lesia Tsurenko und schied in zwei Sätzen aus. Auch für Daria Kasatkina war am Donnerstag Schluss. Sie verlor gegen Aliaksandra Sasnovich. Angelique Kerber geriet ebenfalls zwischenzeitlich in Bedrängnis, obwohl sie schon ganz klar gegen Johanna Larsson führte. Am Ende reichte es zu einem 6-4 Sieg im dritten Satz.

Die nächste Gegnerin ist eine alte Bekannte, Dominika Cibulkova. Jelena Ostapenko wurde ebenfalls ordentlich von Taylor Townsend gefordert und trifft nun in einem der Knaller der dritten Runde auf Maria Sharapova. Auch in die Kategorie „potentiell besonders interessant“ fällt ein anderes Drittrundenmatch zwischen Petra Kvitova und Aryna Sabalenka. Kaum jemand ist im Moment in so guter Form wie die Weißrussin.