Mohamed Lahyani

Chair umpire Mohamed Lahyani watches over a doubles match at the 2018 US Open August 31, 2018 in New York. - US Open organisers say umpire Mohamed Lahyani went 'beyond protocol' in his on-court pep-talk with Nick Kyrgios. (Photo by Kena Betancur / AFP) (Photo credit should read KENA BETANCUR/AFP/Getty Images)

US Open: 10 Kurzgeschichten zu Tag fünf

Was passierte an spannenden und kuriosen Sachen am fünften Tag der US Open? Wir geben einen Überblick über die Geschehnisse im Corona Park in New York City.

Novak Djokovic will Boris Becker helfen

Die finanziellen Schwierigkeiten von Boris Becker lassen Novak Djokovic nicht kalt. Der Serbe hatte mit Becker als Trainer an seiner Seite die erfolgreichste Zeit mit insgesamt sechs Grand-Slam-Titeln in drei Jahren. In einem Interview mit „Sport Klub“ sprach der Serbe über seinen ehemaligen Trainer, der für ihn mental eine der stärksten Personen ist, die er je getroffen habe – nicht nur im Sport, sondern generell im Leben. „Wir pflegen einen regen Kontakt. Ich habe Boris in London während Wimbledon mehrmals getroffen. Unsere Beziehung ist eng und freundschaftlich. Ich habe nur Lob für ihn übrig. Viele Dinge, die öffentlich erscheinen, sind falsch, sie schaffen ein schlechtes Bild von ihm und seiner Familie. Ich bin immer für ihn da, er weiß das und ich muss es nicht wiederholen“, sagte Djokovic.

Zverev spricht über seine neue Rolle

Im Juni gab Alexander Zverev seine Partnerschaft mit Zegna, einer italienischen Modefirma, bekannt. Bei den US Open hat der Weltranglistenvierte über seine neue Rolle gesprochen. „Ich bin der erste Markenbotschafter von Zegna. Es ist eine tolle Modefirma. Sie sind seit hundert Jahren im Geschäft und eine der Markenikonen. Ich bin sehr stolz, dass ich involviert bin. Ich habe auch einige Ideen. Es ist eine tolle Partnerschaft. Ich trage Zenga die ganze Zeit. Abseits des Platzes trage ich nur Zegna“, sagte Zverev.

Benoit Paire glaubt nicht an Roger Federer

Zehn Jahre ist es her, dass Roger Federer zuletzt die US Open gewonnen hat. Seitdem beißt sich der Schweizer trotz vieler Chancen die Zähne an seinem sechsten Turniersieg in New York aus. Sein Zweitrundengegner Benoit Paire ist der Meinung, dass es auch in diesem Jahr nicht mit dem Titelgewinn von Federer klappen wird. „Ich glaube, dass es für Federer schwierig wird, das Turnier zu gewinnen. Der Boden im Arthur Ashe ist sehr langsam. Langsamer als gewöhnlich. Roger hat gegen mich nur fünf Asse geschlagen. Wenn er gegen Top-Gegner spielt, könnte das für ihn noch zum Problem werden. Federer kann immer gewinnen. Aber ich denke, dass es für ihn hier kompliziert wird. Nadal und Djokovic sind in Form. Und wie gesagt, erweist sich der langsame Boden für Roger als alles andere als günstig.“

Marcos Baghdatis greift US-Open-Offizielle an

Andy Murray bezichtigte nach seinem Zweitrunden-Aus Fernando Verdasco der Lüge. Der Spanier soll während der Hizepause verbotenerweise mit seinem Trainer gesprochen haben. Marcos Baghdatis war dicht dran, als Murray und Verdasco in der Umkleide waren. Der Zyprer nimmt beide Spieler bei deren Disput in Schutz. „Ich war im Eisbad. Ich finde, beide haben Recht in gewisser Weise. Verdasco wurde von keinem kontrolliert, also kam sein Trainer. Sie haben nicht über das Match gesprochen. Ich habe das nicht gehört, habe ihm nur ein paar Schuhe gegeben und beim Wechsel geholfen. Aber Andy hat Recht. Die Offiziellen machen nicht ihren Job. Wenn du eine Regel hast, musst du sie befolgen“, sagte Baghdatis gegenüber der „Times“. Ein Offizieller soll während der Hitzepause immer in der Nähe der Spieler sein. „Er war nicht mal da. Verdasco schrie: „Wie viel Zeit habe ich?‘ Ich musste gehen und den Typ fragen, wie lange es noch ist. Es war ziemlich chaotisch. Es war nicht Verdascos Schuld, wenn sein Trainer da sein kann. Es ist der Fehler der Offiziellen. Und Andy hat auch Recht. Verdasco hat nichts Schlimmes gemacht. Ich denke, die US Open sollten ihren Job richtig machen. Wenn jeder seinen Job richtig macht, dann würde es keine Probleme geben.“

Mohamed Lahyani zurück im Stuhl

Viele Spieler und ehemalige Stars, darunter John McEnroe und Boris Becker, sprachen sich nach dem bizarren Vorfall mit Nick Kyrgios dafür aus, dass es keine Sanktionen gegen Mohamed Lahyani geben solle. Und so kam es auch. Der Schwede wurde auf die gültigen Regeln hingewiesen und durfte heute das Doppelmatch von Philipp Petzschner und Tim Pütz schiedsen. Ob Lahyani in der heißen Phase des Turniers auf dem Stuhl sitzen darf, ist nach dem Trubel um seine Person allerdings fraglich.

Cornet-Ausrüster nutzt Werbung

Das Dress von Alizé Cornet war eine der kuriosen Randgeschichten bei diesen US Open. Der Ausrüster der Französin nahm die Geschehnisse in New York nun als Steilvorlage, um auf das Kleid von Cornet aufmerksam zu machen. Botschaft: Auch falschrum sieht das Shirt blendend aus.

Denis Shapovalov lobt Kevin Anderson

Denis Shapovalov verlor in der dritten Runde gegen Vorjahresfinalisten Kevin Anderson hauchdünn in fünf Sätzen. Der Südafrikaner knickte im ersten Satz unglücklich weg und ließ sich später behandeln. Shapovalov sprach auf der Pressekonferenz die Behandlungspause aus freien Stücken an. „Ich möchte mir die Zeit nehmen und eine Sache sagen, die ich sehr respektiere und wertschätze: Als er im ersten Satz etwas wegrutschte und den Physio sprechen wollte. Anstatt die medizinische Auszeit zu nehmen, bevor ich bei 5:4 serviere, hat er bis zur Satzpause gewartet. Nich viele Spieler würden das tun. Das ist toll zu sehen von einem Kollegen“, kommentierte Shapovalov.

Kleiner Mann ganz groß

Diego Schwartman ist mit 1,70 Meter der mit Abstand kleinste verbliebene Spieler im Turnier. Viele meinen, dass der Argentinier sogar noch etwas kleiner ist. Am Times Square durfte sich Schwartzman richtig groß fühlen. Er wurde auf einer der Leuchttafeln abgebildet. Der kleine „Diego“, derzeit Nummer 13 der Welt, schrammte dieses Jahr am erstmaligen Einzug in Top Ten vorbei. Bei den US Open kann ihr dieses Meilenstein mit weiteren Siegen schaffen.

For icons, by icons. Times Square 😎🔥🎾 @filausa @filatennis @filaar

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Stolze Flavia Pennetta

Vor drei Jahren gewann Flavia Pennetta sensationell die US Open im italenischen Finale gegen Roberta Vinci. Es war ihr allerletztes Grand-Slam-Turnier. Pennetta war selbstverständlich in New York vor Ort, um ihren Mann Fabio Fognini zu unterstützen.  An ihrer Seite dabei ist ihr Sohn Federico. „Hier mit meinem Sohn zu sein und ihm mein Foto im Korridor der Champions zu zeigen, ist unglaublich“, sagte die 36-jährige Italienerin gegnüber „Eurosport“.

Die Rafael Nadal Water Bottle Challenge

5:1 im Tiebreak des vierten Satzes, nur noch zwei Punkte zum Sieg. Und Rafael Nadal achtet beim Seitenwechsel nach dem Trinken weiterhin bis ins kleinste Detail, dass er seine Wasserflaschen in einer bestimmten Position abstellt. Aber in welcher überhaupt? Macht den Test: A, B, C oder D?

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