TENNIS-AUS-OPEN

Australian Open Podcast: Kerber und Anderson in der Analyse

Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das dritte Podcast Daily Down Under von den Australian Open.

Es war viel los in Melbourne am Mittwoch, zudem gab es eine größere Überraschung. Denn mit Kevin Anderson verlor ein Spieler, den viele schon im Viertelfinale oder weiter gesehen hatten. Doch trotz einer 6:4, 3:0 – Führung gegen Frances Tiafoe war am Ende in vier Sätzen Schluss für Anderson. Was für den Weltranglisten-6. eine bittere Niederlage ist, könnte sich für Tiafoe als kleiner Durchbruch herausstellen. Die Spielweise Tiafoes ist ungewöhnlich. Doch die Anlagen eines Spitzenspielers sind vorhanden.

Abseits dieser Überraschung hielten sich die meisten Favoriten bei den Herren am Mittwoch schadlos. Rafael Nadal setzte sich in drei klaren Sätzen in der Night Session durch, mehr Probleme hatte Roger Federer. Doch auch er gewann in drei Sätzen gegen Dan Evans. Marin Cilic und Stefanos Tsitsipas setzten sich durch, das Aus kam hingegen für Gael Monfils gegen Taylor Fritz.

Von Sensationen und Jubiläen

Australian Open: Kerbers Jubiläum

Bei den Damen blickte am Abend alles auf Angelique Kerber. Die traf mit Beatriz Haddad Maia auf eine weitere Linkshänderin. Die Brasilianerin schlägt einen guten Ball. Doch am Ende wusste sie nichts Entscheidendes auszurichten gegen die Defensive von Kerber. Dies war übrigens auch der 100. Sieg bei einem Grand Slam für Kerber. Einen Fakt, auf den Andreas sie in der Pressekonferenz ansprach. Viele hatten erwartet, dass Kerber in der dritten Runde auf Donna Vekic, und damit auch auf ihren ehemaligen Coach Torben Beltz treffen würde. Doch die Kroatin verlor überraschend gegen die australische Wildcard Kimberly Birrell.

Auch Kiki Bertens musste sich am Mittwoch verabschieden, für sie war gegen Anastasia Pavlyuchenkova Schluss. Die könnte in der vierten Runde auf Sloane Stephens treffen. Stephens zieht im Moment sehr souverän ihre Bahnen. Auch weitere Favoritinnen wie Petra Kvitova, Aryna Sabalenka, Caroline Wozniacki und Ash Barty konnten am Mittwoch wieder überzeugen.