2018 US Open – Day 2

US Open, Tag 4: Ergebnisse der Deutschen

Flushing Meadows! Es geht weiter in New York mit Tag drei der US Open, an dem neun deutsche Damen und Herren in das Turniergeschehen einsteigen. Insgesamt traten 16 Deutsche beim letzten Major des Jahres an.

Sieben Deutsche stehen in der zweiten Runde der US Open.

Die Zweitrundenspiele mit deutscher Beteiligung:

Donnerstag 30. August

Frauen:

Angelique Kerber (4) – Johanna Larsson (Schweden) 6:2, 5:7, 6:4

(1. Match um 18 Uhr MEZ,  Arthur Ashe Stadium)

Männer:

Alexander Zverev (4) – Nicolas Mahut (Frankreich) 6:4, 6:4, 6:2

(2. Match nach 17 Uhr MEZ, Louis Armstrong Stadium)

Philipp Kohlschreiber –  Mathew Ebden (Australien) 6:7, 6:3, 6:2, 6:0

2. Match nach 17 Uhr, Court 12)

Jan-Lennard Struff – Julien Benneteau (Frankreich) 6:2, 4:6, 6:1, 3:6, 6:3

(2. Match nach 17 Uhr MEZ, Court 11)

Mittwoch 29. August 2018

Damen:

Julia Görges (9) – Ekaterina Makarova (Russland) 6:7, 3:6

(2. Match nach 17 Uhr MEZ, Grandstand)

Carina Witthöft – Serena Williams (17, USA) 2:6, 2:6

(Night Session, 1 Uhr MEZ, Arthur Ashe Stadium)

Tatjana Maria – Elina Svitolina (7, Ukraine) 2:6, 3:6

(1. Match um 17 Uhr MEZ, Louis Armstrong Stadium)

Dienstag, 28. August, 1. Runde

Damen

Angelique Kerber (4) – Margarita Gasparyan (Russland) 7:6, 6:3

(2. Match nach 17 Uhr MEZ im Louis Armstrong Stadion)

Magarita Gasparyan galt vor wenigen Jahren als die Zukunft im russischen Tennis. Dann warfen die heute 23-Jährige mehrere Verletzungen zurück. Wegen einer Knieverletzung fehlte die Rechtshänderin mit der einhändigen Rückhand 15 Monate.

Momentan spielt sie sich über kleinere Turnier zurück. Angelique Kerber ist klare Favoritin, die Russin darf aber nicht unterschätzt werden. 2016 stand sie bereits im Achtelfinale der Australian Open.

Andrea Petkovic _ Jelena Ostapenko (10, Lettland) 4:6, 6:4, 5:7

(2. Match nach 17 Uhr MEZ im Louis Armstrong Stadion)

Laura Siegemund – Naomi Osaka (20, Japan) 3:6, 2:6

(1. Match um 17 Uhr MEZ auf Grandstand)

Mona Barthel – Vondrousova (Tschechien) 1:6, 4:6

(3. Match nach 17 Uhr, Court 13)

 

Herren

Alexander Zverev (4) – Peter Polansky (Kanada) 6:2, 6:1, 6:2

(3. Match nach 17 Uhr MEZ, Louis Armstrong Stadion)

Peter Polansky schaffte ein einmaliges Kunststück, besser gesagt, ihm widerfuhr es. Der Kanadier rutschte auch in New York als Lucky Loser ins Hauptfeld. Polansky komplettierte damit den „Lucky Slam“, denn schon in Melbourne, Paris und Wimbledon kam er als Lucky Loser schließlich doch noch ins Hauptfeld. Bei den US Open wartet nun  Deutschlands Nummer eins in der ersten Runde.

Alexander Zverev hat sich bekanntermaßen mit Ivan Lendl Verstärkung ins Team geholt und die Entscheidung selbstbesusst, differenziert und ausführlich erklärt (Lesen Sie HIER mehr). Zverev wartet ungeduldig auf den Durchbruch bei den vier Majors. Bislang steht das Viertelfinale bei den French Open 2018 als sein bestes Ergebnis zu Buche. „Ich hatte nach Wimbledon das Gefühl, etwas Neues ausprobieren zu müssen“, sagte der gebürtige Hamburger: „Ich bin jetzt dazu bereit, die größten Turniere der Welt zu gewinnen.“

Erst am Dienstag vergangener Woche hatte er Lendls Verpflichtung über die sozialen Netzwerke bekannt gegeben. „Wir hatten eine gute Woche zusammen, haben jeden Tag fünf, sechs Stunden trainiert“, sagte Zverev,

Maximilian Marterer – Kei Nishikori (21, Japan) 6:2, 6:2, 6:3

(Nicht vor 22 Uhr MEZ, Court 17)

Yannick Maden – Lucas Pouille (17, Frankreich) 6:7, 2:6, 5:7

(3. Match nach 17 Uhr MEZ, Court 4)

Philipp Kohlschreiber – Yannick Hanfmann 7:6, 5:7, 6:4, 6:4

(3. Match nach 17 Uhr MEZ, Court 11)

Jan-Lennard Struff – Tim Smyczek (USA) 7:6, 6:4, 6:3

(1. Match um 17 Uhr MEZ, Court 12)

Montag, 27. August, 1. Runde

Damen

Julia Görges (9) – Anna Kalinskaya (Russland) 6:2, 6:7, 6:2

(3. Match nach 17 Uhr MEZ, Court 10 – das Match nach Mischa Zverev)

Die 19-jährige Russin startet mit der Empfehlung einer erfolgreichen Qualifikation, bei der sie unter anderem Madison Brengle besiegt hat. In der Wimbledon-Qualifikation gewann der Teenager gegen Sabine Lisicki. Die Rechtshänderin hat aber erst ein Major-Match bestritten (Australian Open, erste Runde gegen Camila Giorgi) und tritt vorläufig bei kleineren Turnieren an. Auf der WTA-Tour konnte sie 2018 noch kein Hauptfeldmatch gewinnen.

Julia Görges tankte in der Vorwoche Selbstvertrauen, erreichte sie doch in Winston/Salem das Halbfinale. Die Weltranglistenneunte war zwar leicht angeschlagen, will in New York aber angreifen. Alles andere als ein Sieg wäre eine Sensation.

Tatjana Maria – Agnieszka Radwanska (Polen) 6:3, 6:3

(2. Match nach 17 UHR MEZ, Court 13)

Eines der interessantesten Duelle der erstenRunde, sind doch beide Akteure für ihre Variabilität bekannt. Das bisher einzige Duell gewann die ehemalige Top 10-Spielerin in China 2016 glatt mit 6:1 und 6:2. Der Slice und die unkonventionelle Spielweise der deutschen konnte einer Radwanska in Topform nichts anhaben.

Doch die ehemaliga WTA-Finals-Siegerin ist auf Rang 48 abgerutscht, gewann zuletzt in Eastbourne auf Rasen mehr als zwei Matches in Serie. Nach ihrer starken Rasensaison musste Maria zwei knappe Niederlagen einstecken, gewann in Cincinnati immerhin drei Qualimatches in Serie. Die Favoritenrolle hat wie so oft aber die Gegnerin inne. Dennoch hat „Tadde“ Chancen auf Runde zwei.

Carina Witthöft – Caroline Dolehide (USA) 6:3, 7:6

(4. Match nach 17 Uhr MEZ, Court 13)

Witthöft trifft auf eine 19-Jährige Hardhitterin aus Amerika, die zuletzt in der Qualifikation von Montreal Monica Puig und Yanina Wickmayer schlug. Kein Selbstläufer für die Hamburgerin, die nach etlichen Erstrundenpleiten und unklarer Trainersituation an einem entscheidenden Punkt ihrer Karriere ist.

Bis zum kleinen ITF-Turnier in Hechingen in der ersten Augustwoche arbeitete sie nun probeweise mit dem in Hamburg lebenden ehemaligen UdSSR-Spieler Dimitri Poliakov zusammen, mit dem sie wohl auch in New York ist. Problem: Die verletzungsbedingte Aufgabe in Hechingen ist auf ihre seit März andauernden Patellasehnen-Probleme zurückzuführen. Seitdem war sie zwar wieder aktiv, der körperliche Zustand darf aber durchaus angezweifelt werden. Ein Match mit offenem Ausgang.

Herren

Mischa Zverev – Taylor Fritz (USA) 6:4, 6:2, 4:6, 6:7, 2:6

(2. Match nach 17 UHR MEZ, Court 10)

Seit dem bitteren Erstrundenaus von Wimbledon stehen für den gerade 31 Jahre alt gewordenen Linkshänder ein Viertelfinale (Atlanta), ein Achtelfinale (Aus gegen Bruder Alexander in Washington) ud eine knappe Pleite in Cincinnati gegen Dimitrov zu Buche. Im direkten Vergleich steht es eins zu eins. 2016 in Basel gewann zuletzt Zverev.

Fritz, der Bruder Alexander in Wimbledon am Rande der Niederlage hatte, gewann bei den kleineren ATP-Turnieren in Atlanta, Los Cabos und Winston/Salem jeweils eine Runde. Vor heimischer Kulisse ist der Youngster leichter Favorit. Ein enges, längeres Match steht bevor.

Florian Mayer – Borna Coric (20, Kroatien) 6:2, 6:2, 5:7, 6:4

(3. Match nach 17 Uhr MEZ, Court 7)

Die US Open sind bekanntlich das letzte Profiturnier von Florian Mayer. Der erste Auftritt bei den US Open könnte zugleich der finale Aufschlag sein. Borna Coric ist, zumal über drei Gewinnsätze der glasklare Favorit. Mayer kann immer noch mithalten, ließ bei den vergangenen Auftritten mit zunehmender Spieldauer jedoch nach. So oder so: Der Bayreuther wird die Grand Slam-Luft genießen.

Peter Gojowczyk – Nicholas Jarry (Chile) 6:7, 6:4, 1:6, 5:7

(2. Match nach 17 Uhr MEZ, Court 14)

Die Neuaflage der Erstrundenbegnng von Hamburg, die der Chilene mit der krachenden Vorhand glatt für sich entschied. „Gojo“ ist wieder auf dem Weg zur alten Form, die er vor den French Open hatte, als ihn eine Verletzung stoppte. Ein 50:50-Match erwartet die Zuschauer auf Court 14