Australian Open 2026: Alle Infos zu Spielern, Preisgeld & TV
Die Grand-Slam-Saison 2026 im Tennis startet wie gewohnt mit den Australian Open. Hier erfahrt ihr alle Details zum Tennisturnier in Melbourne: Spieler, Wildcards, Absagen, Preisgeld, TV und Titelverteidiger.
Wann und wo werden die Australian Open 2026 gespielt?
Als erstes von vier Grand-Slam-Turnieren im Jahr finden die Australian Open vom 12. Januar bis zum 1. Februar 2026 in Melbourne statt. Dabei werden sowohl bei den Herren als auch bei den Damen jeweils vier verschiedene Wettbewerbe gespielt: Einzel, Doppel, Junioren und Rollstuhlfahrer. Darüber hinaus wird es einen Mixed-Wettbewerb geben. Neben den US Open handelt es sich bei den Australian Open um eines von zwei Grand-Slam-Turnieren, die auf Hartplatz ausgetragen werden.
Die vorgesetzte Qualifikation beginnt am Montag, 12. Januar, während das Hauptfeld am Sonntag, 18. Januar startet. Austragungsort der Australian Open ist seit 1988 der Melbourne Park, ein Sportkomplex, der im Stadtteil East Melbourne liegt. Insgesamt umfasst die Anlage 24 Tennisplätze, darunter die Rod Laver Arena, der größte Platz der Anlage. Das nach der australischen Tennislegende benannte Stadion bietet Platz für 14.820 Zuschauer.
Darüber hinaus gibt es mit der Melbourne Arena, die 10.500 Zuschauer umfasst, und der Margaret Court Arena, die 7.500 Plätze bietet, zwei weitere große Stadien. Genau wie die Rod Laver Arena verfügen auch die anderen beiden Stadien über ein verschließbares Dach.
Erstmals fanden die Australian Open im Jahr 1905 unter dem Namen Australasian championshipsim Albert Park zu Melbourne statt. Anschließend wechselte die Spielstädte zwischen Australien und Neuseeland, da beide 1904 die Australasian Lawn Tennis Association gründeten. Nachdem sich Neuseeland 1922 aus der Kooperation zurückzog, wurde das Tennisturnier 1927 in Australian championships umbenannt. Den heutigen Namen tragen die Australian Open seit 1969, als es ein offenes Turnier wurde.
Die Qualifikation der Australian Open 2026
Am 12. Januar 2026 beginnt die Qualifikation für die Australian Open mit Spielerinnen und Spieler, die sich nicht über die Entry List für das Hauptfeld qualifizieren konnten. Die Quali-Turniere umfassen bei Damen und Herren jeweils 128 Spielerinnen und Spieler. 16 Spielerinnen und Spieler können sich für das Hauptfeld qualifizieren. Man muss drei Quali-Runden gewinnen für eine erfolgreiche Qualifikation. Aus deutscher Sicht gehen vier DTB-Profis in der Qualifikation an den Start: Tamara Korpatsch und Anna-Lena Friedsam bei den Damen sowie Yannick Hanfmann und Justin Engel bei den Herren.
AUSTRALIAN OPEN 2026: SPIELPLAN
| Spieltag | Matches |
| 12. Januar (Mo) – 15. Januar (Do) | Qualifikation |
| Sonntag, 18. Januar | 1.Runde: Herren- & Damen-Einzel |
| Montag, 19. Januar | 1.Runde: Herren- & Damen-Einzel |
| Dienstag, 20. Januar | 1.Runde: Herren- & Damen-Einzel, Herren- & Damen-Doppel |
| Mittwoch, 21. Januar | 2. Runde: Herren- & Damen-Einzel; 1. Runde: Herren- & Damen-Doppel |
| Donnerstag, 22. Januar | 2. Runde: Herren- & Damen-Einzel; 1. Runde: Herren- & Damen-Doppel, Mixed |
| Freitag, 23. Januar | 3. Runde: Herren- & Damen-Einzel; 2. Runde: Herren- & Damen-Doppel; 1. Runde: Mixed |
| Samstag, 24. Januar | 3. Runde: Herren- & Damen-Einzel; 2. Runde: Herren- & Damen-Doppel; 1. Runde: Mixed |
| Sonntag, 25. Januar | Achtelfinale: Herren- & Damen-Einzel, Herren- & Damen-Doppel, Mixed |
| Montag, 26. Januar | Achtelfinale: Herren- & Damen-Einzel, Herren- & Damen-Doppel, Mixed |
| Dienstag, 27. Januar | Viertelfinale: Herren- & Damen-Einzel, Herren- & Damen-Doppel, Mixed |
| Mittwoch, 28. Januar | Achtelfinale: Herren- & Damen-Einzel, Herren- & Damen-Doppel; Halbfinale: Mixed |
| Donnerstag, 29. Januar | Halbfinale: Damen-Einzel, Herren-Doppel |
| Freitag, 30. Januar | Halbfinale Herren-Einzel, Damen-Doppel; Finale: Mixed |
| Samstag, 31. Januar | Finale: Damen-Einzel, Herren-Doppel |
| Sonntag, 1. Februar | Finale: Herren-Einzel, Damen-Doppel |
Wer spielt bei den Australian Open 2026?
Wie bei den Grand-Slam-Turnieren üblich, werden bei den Australian Open 2026 alle Spieler aus den Top 100 an den Start gehen, sofern sie nicht krank oder verletzt sind. Topgesetzte bei dem diesjährigen Turnier sind Carlos Alcaraz und Aryna Sabalenka. Die Setzliste für die Australian Open ergibt sich aus den beiden Weltranglisten vom 12. Januar 2026.
Welche Deutschen sind bei den Australian Open 2026 am Start?

Alexander Zverev verlor bei den Australian Open 2025 sein drittes Grand-Slam-Finale.Bild: Imago
Für die beiden Einzel-Hauptfelder hatten sich nur sieben deutsche Profis qualifiziert: vier bei den Damen, drei bei den Herren. Bei den Damen sind Eva Lys, Tatjana Maria, Laura Siegemund und Ella Seidel dabei. Bei den Herren schlagen Alexander Zverev, Daniel Altmaier und Jan-Lennard Struff auf.
Im Herren-Doppel sind Kevin Krawietz und Tim Pütz an Position fünf gesetzt. Das zweite deutsche Duo im Feld ist Jakob Schnaitter und Mark Wallner Außerdem spielt Constantin Frantzen mit dem Niederländer Robin Haase sowie Hendrik Jebens mit dem Taiwanesen Ray Ho. Im Damen-Doppel spielt Laura Siegemund an der Seite von Sofia Kenin. Tatjana Maria spielt mit der Französin Lois Boisso. Eva Lys tritt mit der Niederländerin Suzan Lamens an.
Australian Open 2026: Wer hat abgesagt?
Einige prominente Spielerinnen und Spieler haben für die Australian Open verletzungsbedingt abgesagt. Olympiasiegerin Qinwen Zheng, Finalistin der Australian Open 2024, wird ebenso nicht in Melbourne an den Start gehen wie der Brite Jack Draper, der Däne Holger Rune und der Franzose Arthur Fils.
Australian Open: Wer bekommt eine Wildcard?
Bei der Vergabe der Wildcards wurden überwiegend australische Spielerinnen und Spieler berücksichtigt. Der größten Name ist jedoch eine US-Amerikanerin: Venus Williams. Die siebenmalige Grand-Slam-Siegerin wird somit im Alter von 45 Jahren die älteste Spielerin der Turniergeschichte sein und löst Kimiko Date aus Japan als Rekordhalterin ab.

Venus Williams avanciert bei den Australian Open 2026 mit 45 Jahren zur ältesten Turnierspielerin der Geschichte.Bild: Imago
Wo werden die Australian Open 2026 im Free-TV und im Stream übertragen?
Eurosport überträgt seit vielen Jahren die Australian Open – auch dieses Jahr. Ausgewählte Spiele lassen sich im Free-TV bei Eurosport 1 verfolgen. Außerdem werden die Sender Eurosport 1 und Eurosport 2 auf der Streamingplattform DAZN gezeigt. Wer sich alle Matches auf allen Courts anschauen will, benötigt ein Abo von der Eurosport-Streamingplattform „discovery+“. Die monatlich kündbare Mitgliedschaft kostet 3,99 Euro pro Monat.
Wie hoch ist das Preisgeld bei den Australian Open 2026?
Auch in diesem Jahr gab es einen Anstieg des Preisgeldes bei den Australian Open. Insgesamt werden 111,5 Millionen Australische US-Dollar (rund 64 Millionen Euro) ausgeschüttet. Der Anstieg des Preisgelds zum Vorjahr liegt bei 16 Prozent.
Die Einzel-Sieger in Melbourne erhalten 4,15 Millionen Australische Dollar (rund 2,4 Millionen Euro). Ein Antreten in der ersten Runde bringt bereits 150.000 Australische Dollar (rund 86.000 Euro). In den letzten zehn Jahren ist das Preisgeld bei den Australian Open um 119 Prozent gestiegen. Eine genaue Übersicht zur Verteilung des Preisgeldes bei den Australian Open 2026 gibt es hier. So viel verdienen Sinner, Zverev & Co.
Australian Open 2026: Punkteverteilung
Die jeweiligen Sieger der Einzel-Wettbewerbe erhalten neben dem Preisgeld auch 2.000 Punkte für die Weltrangliste. Für das Erreichen des Finals gibt es 1.300 Weltranglistenpunkte.
| Runde | Punkte Herren | Punkte Damen |
| Sieg | 2.000 | 2.000 |
| Finale | 1.300 | 1.300 |
| Halbfinale | 800 | 780 |
| Viertelfinale | 400 | 430 |
| Achtelfinale | 200 | 240 |
| 3. Runde | 100 | 130 |
| 2. Runde | 50 | 70 |
| 1.Runde | 10 | 10 |
| Quali-Finale | 16 (30 bei Qualifikation) | 30 (40 bei Qualifikation) |
| 2. Quali-Runde | 8 | 20 |
| 1.Quali-Runde | 0 |
Australian Open 2026: Wer sind die Titelverteidiger und ehemalige Sieger?

Jannik Sinner gewann 2025 zum zweiten Mal die Australian Open.Bild: Imago/Shutterstock
Im vergangenen Jahr konnte Jannik Sinner seinen Titel bei den Australian Open verteidigen mit einem klaren Finalsieg gegen Alexander Zverev. Rekordsieger ist Novak Djokovic, der insgesamt zehn Titel in Melbourne feiern konnte. Aus deutscher Sicht war lediglich Boris Becker siegreich, der die Australian Open 1991 sowie 1996 gewann. Mit Zverev (vergangenes Jahr) sowie Rainer Schüttler (2003) gab es zwei deutsche Finalistin in der Profiära.
DIE VERGANGENEN SIEGER DER AUSTRALIAN OPEN
| Jahr | Sieger | Finalist | Ergebnis |
| 2000 | Andre Agassi | Yevgeny Kafelnikov | 3:6, 6:3, 6:2, 6:4 |
| 2001 | Andre Agassi | Arnaud Clement | 6:4, 6:2, 6:2 |
| 2002 | Thomas Johansson | Marat Safin | 3:6, 6:4, 6:4, 7:6 |
| 2003 | Andre Agassi | Rainer Schüttler | 6:2, 6:2, 6:1 |
| 2004 | Roger Federer | Marat Safin | 7:6, 6:4, 6:2 |
| 2005 | Marat Safin | Lleyton Hewitt | 1:6, 6:3, 6:4, 6:4 |
| 2006 | Roger Federer | Marcos Baghdatis | 5:7, 7:5, 6:0, 6:2 |
| 2007 | Roger Federer | Fernando Gonzalez | 7:6, 6:4, 6:4 |
| 2008 | Novak Djokovic | Jo-Wilfried Tsonga | 4:6, 6:4, 6:3, 7:6 |
| 2009 | Rafael Nadal | Roger Federer | 7:5, 3:6, 7:6, 3:6, 6:2 |
| 2010 | Roger Federer | Andy Murray | 6:3, 6:4, 7:6 |
| 2011 | Novak Djokovic | Andy Murray | 6:4, 6:2, 6:3 |
| 2012 | Novak Djokovic | Rafael Nadal | 5:7, 6:4, 6:2, 6:7, 7:5 |
| 2013 | Novak Djokovic | Andy Murray | 6:7, 7:6, 6:3, 6:2 |
| 2014 | Stan Wawrinka | Rafael Nadal | 6:3, 6:2, 3:6, 6:3 |
| 2015 | Novak Djokovic | Andy Murray | 7:6, 6:7, 6:3, 6:0 |
| 2016 | Novak Djokovic | Andy Murray | 6:1, 7:5, 7:6 |
| 2017 | Roger Federer | Rafael Nadal | 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3 |
| 2018 | Roger Federer | Marin Cilic | 6:2, 6:7, 6:3, 3:6, 6:1 |
| 2019 | Novak Djokovic | Rafael Nadal | 6:3, 6:2, 6:3 |
| 2020 | Novak Djokovic | Dominic Thiem | 6:4, 4:6, 2:6, 6:3, 6:4 |
| 2021 | Novak Djokovic | Daniil Medvedev | 7:5, 6:2, 6:2 |
| 2022 | Rafael Nadal | Daniil Medvedev | 2:6, 6:7, 6:4, 6:4, 7:5 |
| 2023 | Novak Djokovic | Stefanos Tsitsipas | 6:3, 7:6, 7:6 |
| 2024 | Jannik Sinner | Daniil Medvedev | 3:6, 3:6, 6:4, 6:4, 6:3 |
| 2025 | Jannik Sinner | Alexander Zverev | 6:3, 7:6, 6:3 |
Australian Open 2026: Ehemalige Siegerinnen

Madison Keys feierte bei den Australian Open 2025 ihren ersten Grand-Slam-Titel.Bild: Imago
Madison Keys gewann vergangenes Jahr bei den Australian Open überraschend ihren ersten Grand-Slam-Titel. In einem packenden Endspiel setzte sich die US-Amerikanerin gegen die zweifache Titelverteidigerin Aryna Sabalenka durch. Rekordsiegerin des Turniers ist Serena Williams, die den Titel insgesamt siebenmal gewann. Aus deutscher Sicht feierte Steffi Graf vier Erfolge. Angelique Kerber war 2016 siegreich.
| Jahr | Siegerin | Finalistin | Ergebnis |
| 2000 | Lindsay Davenport | Martina Hingis | 6:1, 7:5 |
| 2001 | Jennifer Capriati | Martina Hingis | 6:4, 6:3 |
| 2002 | Jennifer Capriati | Martina Hingis | 4:6, 7:6, 6:2 |
| 2003 | Serena Williams | Venus Williams | 7:6, 3:6, 6:4 |
| 2004 | Justine Henin | Kim Clijsters | 6:3, 4:6, 6:3 |
| 2005 | Serena Williams | Lindsay Davenport | 2:6, 6:3, 6:0 |
| 2006 | Amelie Mauresmo | Justine HeniN | 6:1, 2:0 (Aufgabe) |
| 2007 | Serena Williams | Maria Sharapova | 6:1, 6:2 |
| 2008 | Maria Sharapova | Ana Ivanovic | 7:5, 6:3 |
| 2009 | Serena Williams | Dinara Safina | 6:0, 6:3 |
| 2010 | Serena Williams | Justine Henin | 6:4, 3:6, 6:2 |
| 2011 | Kim Clijsters | Li Na | 3:6, 6:3, 6:3 |
| 2012 | Victoria Azarenka | Maria Sharapova | 6:3, 6:0 |
| 2013 | Victoria Azarenka | Li Na | 4:6, 6:4, 6:3 |
| 2014 | Li Na | Dominika Cibulkova | 7:6, 6:0 |
| 2015 | Serena Williams | Maria Sharapova | 6:3, 7:5 |
| 2016 | Angelique Kerber | Serena Williams | 6:4, 3:6, 6:4 |
| 2017 | Serena Williams | Venus Williams | 6:4, 6:4 |
| 2018 | Caroline Wozniacki | Simona Halep | 7:6, 3:6, 6:4 |
| 2019 | Naomi Osaka | Petra Kvitova | 7:6, 5:7, 6:4 |
| 2020 | Sofia Kenin | Garbine Muguruza | 4:6, 6:2, 6:2 |
| 2021 | Naomi Osaka | Jennifer Brady | 6:4, 6:3 |
| 2022 | Ashleigh Barty | Danielle Collins | 6:3, 7:6 |
| 2023 | Aryna Sabalenka | Elena Rybakina | 4:6, 6:3, 6:4 |
| 2024 | Aryna Sabalenka | Qinwen Zheng | 6:3, 6:2 |
| 2025 | Madison Keys | Aryna Sabalenka | 6:3, 2:6, 7:5 |
